Deutsch vs Englisch
Sie begegnen einem überall. Nörgler die darüber meckern, dass eine Serie im englischen Original viel besser wäre als in der deutschen Synchronisation. Ich bewege mich zwischen beiden Welten. Ich kuck das Meiste auf Deutsch weil im Fernsehen eh fast nur die synchronisierten Fassungen von Filmen und Serien laufen. Aber wozu gibt es zwei oder mehr Tonspuren auf DVDs! Ab und zu lass ich dann auch mal die Originalfassung laufen, meistens dann aber von Filmen die ich schon kenne und vorher auf deutsch gesehen habe. Als zweite Quelle gibt es dann ja auch noch das Internet. Entweder illegal oder legal. So kann man auf der Seite von MTV zum Beispiel alle Folgen von South Park auf englisch sehen.
Die Nörgler kritisieren hauptsächlich, dass viel Witz und Originalität bei der Synchronisation verloren gehen. So können Wortspiele häufig nicht übernommen und Witze nicht übersetzt werden. Teilweise werden dafür an anderer Stelle dann zwar welche eingefügt, aber ich schätze von fünf Scherzen kann man nur drei in die deutsche Version retten oder durch innovative Ideen ersetzen. Also ist der Kritikpunkt der Nörgler zwar nachvollziehbar, aber wird eindeutig überschätzt.
Ich mag beide Versionen, ich kuck gern auf deutsch und auf englisch. Das trainiert das Verständnis der englischen Sprache und bringt einem ihre Dialekte näher. Außerdem füllt es das Vokabelinventar weiter auf, da man aus der deutschen Fassung ja schon weiß um was es geht.
Nörgler geben meiner Meinung nach viel zu schnell auf. Sie verurteilen die Synchronisation ohne ihr überhaupt erst eine Chance gegeben zu haben.

am 22. Januar 2009 um 22:41 Uhr.
Also, so pauschal ähneln meine Sprachkonsumgewohnheiten den deinen. Und “ja”, möchtegerncosmopolitische Nörgler, die ihre Meinung zumeist noch mit einem längeren Aufenthalt in Amerika oder England und dem dortigen TV-Konsum festigen wollen gehen mir auch ordentlich auf den Zünder.
Allerdings gibt es auch Serien bei denen die deutsche Synchronisation besser ist als die Englischen Originale. So finde ich das beispielsweise bei “Hör mal wer da hämmert” und “Columbo”. Was hingegen auf Deutsch eine volle Zumutung ist sind die “Friends”. Bei den Simpsons geb ich dir mit deiner 3 zu 5 Witzen erhalten vollkommen recht, aber die Stimmen der einzelnen Charaktere finde ich im Deutschen wieder super getroffen. Aber bevor ich nu das Programmheft kommentiere sollen die Beispiele hier mal ausreichen.
Also was soll der Firlefanz? Wurscht ob auf Deutsch oder auf Englisch die Serie/ der Film muss passen.
Diese Nörgler kann man einfach auch mal fragen ob sie denn Englische Bücher grundsätzlich lustiger/ authentischer finden als die deutsche Übersetzung. Zumeist mattet die Diskussion dann ab. Probiers aus! Ist immer wieder ein Spaß!
Grüße/ Best Regards
Fräulein A./ Miss A.
am 22. Januar 2009 um 22:50 Uhr.
Der Gedanke mit den Büchern ist mir auch schon gekommen…ich hab nämlich gestern eine Amazonbrezension über ein Buch gelesen, in der der Verfasser vor der deutschen Version warnt weil sie den Geist nicht widerspiegele und oft falsch übersetzt sei. Also lässt sich das Ganze auch auf Bücher beziehen, ich glaube aber nicht dass die Fernsehnörgler beides auf englisch konsumieren, Fernsehen UND Bücher, meistens beschränkt man sich dann auf ein Medium und dein Vorschlag würde hinhauen zu fragen ob sie denn auch lieber auf englisch lesen
Die Simpsons sind ein sehr gutes Beispiel, von den Witzen UND der Synchronisation. Ich finde die Originalstimmen hammer nervig, mir gefallen die deutschen einfach besser. Bei Futurama ist es jedoch so, dass mir beide gleich gut gefallen.
Dazu muss man sagen dass die Synchronstimmen ansonsten fast immer sehr gut getroffen werden…
am 23. Januar 2009 um 00:39 Uhr.
Lieber Schaps,
also ich bin dankbar für Synchronisationen, da es mir viel zu anstrengend wäre Filme in englisch zu gucken.
Ich will ja dabei entspannen. Ich brauchte nie wirklich mein Englisch anwenden. Dann fluppt das nicht so. Ich würde vermutlich nix verstehen.
Also, lieber 3 Witze von 5, als gar keinen.
Die Nörgler sollen eben einen ausländischen Sender gucken oder bei der DVD die gewünschte Sprache einstellen. Geht doch. Schließlich ist unsere Landessprache immer noch deutsch. So. 

Vor Jahren habe ich aber mal in Basel einen Film im Original gesehen mit deutschen Untertiteln. Ich hatte erst Bedenken, ob ich was verstehe, war aber viel besser als ich dachte, ich kann ja gut lesen.
Ob die Originalfilme besser sind kann ich natürlich nicht beurteilen.
Liebe Grüße,
Martina
am 23. Januar 2009 um 09:08 Uhr.
Hallo Schaps,
mag ja sein, dass manche Filme im Original besser sind als in der Übersetzung. Das Problem ist nur, ich verstehe die Filme in englisch recht gut, spanische besser; aber mir gehen die umgangssprachlichen Ausdrücke meistens durch, oder feine Wortspielchen.
Da können Nörgler dann nörgeln so viel sie wollen
Aber manchmal ist es schon ein Leid mit den lästigen Puristen. Es gibt nun mal Dinge, die sich nicht eins zu eins übersetzen lassen.
And so they are going on my nervs …
Liebe Grüße
Sabine
wish dir a nice Tag
am 23. Januar 2009 um 09:59 Uhr.
Ich seh das ähnlich wie Du. Manches kann man sich im Original angucken, wenn man denn der Ausgangssprache halbwegs mächtig ist. Dass einiges (oder manchmal auch vieles) verloren geht ist doch wohl mehr als natürlich. Jeder der schon mal in der Schule oder so eine “gute” Übersetzung abliefern sollte, kann sich da reinversetzen.
Eigentlich ist es sogar umso erstaunlicher, wie g u t die meisten Übersetzungen (Übertragungen) sind.
Was mich allerdings nervt, sind “falsche” Übertragungen. Wenn in einem amerikanischen Film bspw. ein Brite auftaucht, spricht er im Original meist (wer hätte es gedacht) mit britischen Akzent. So weit so gut. Allerdings wird sowas in der deutschen Fassung (in der die Amis deutsch sprechen) oft durch “Deutsch mit einem englischen Akzent” übertragen. Hallo?! Wieso das denn, bitte?! Da sind die Realtionen doch völlig unterschiedlich… Aber naja. Sowas nervt vielleicht auch nur mich
Bei Büchern gilt Analoges. Bsp.: “Catcher in the Rye”. Bisher furchtbar langweilig auf deutsch. Die neueste Übersetzung ist jedoch prima getroffen…
Lange Rede, kurzer Sinn: Mal klappt’s; mal nicht. Hängt immer vom jeweiligen Produkt ab und kann, wie schon richtig festgestellt wurde, nicht pauschalisiert werden.
am 23. Januar 2009 um 11:28 Uhr.
Ah, gutes Thema zu dem es Bücher zu schreiben gäbe, weil es sehr komplex ist und vor allem: individuell verschieden ist, d.h. es hängt von der Serie ab und vom Menschen.
Ich z.B. gehöre zu der von Fräulein A. angesprochenen Fraktion, die mal im Ausland weilte. Und ich stimme Richard Synn bzgl. der falschen Übertragungen zu (Bsp: bei House spielt ein Australier mit, was im Deutschen nicht mal bekannt ist, während das im Original immer wieder für Witze sorgt).
Schaps, deine Pauschalisierung “3 von 5 Witzen schaffen es” hängt wirklich sehr stark von der Serie ab. Gehen wir von Dramen aus, so ist es häufiger egal, in welcher Sprache man das sieht. Doch bei Comedy eben gerade nicht. Friends wurde ja schon als Paradebeispiel genannt.
Bei britischen Serien ist es allerdings so, dass man die im Original gucken sollte. Es geht zu viel verloren, was erstens an der kompletten Humor-Durchdringung des britischen Alltags liegt und zweitens daran, dass britische Produktionen es selten oder wenn überhaupt nur in schlechter Qualtität nach Deutschland schaffen.
am 23. Januar 2009 um 11:29 Uhr.
hups, sorry, Nachtrag:
Ich lese auch fast nur noch Bücher auf englisch, was aber daran liegt, dass ich gerne Krimis lese und da einfach auf dem US- und UK-Markt für meine Vorlieben mehr zu haben ist.
am 23. Januar 2009 um 12:12 Uhr.
Martina
Genauso gings mir ja auch mal. Und ich kann dir voll zustimmen. Wir sind hier in Deutschland und nicht in Amerika. Die Leute können sich ja die englische Version auf DVD ankucken, da hast du recht!
Und das mit dem Entspannen stimmt auch. Auch wenn ich englische Versionen gut verstehe, murr ich da doch mehr aufpassen als bei der deutschen…entspannen ist da nicht wirklich drin ^^
Sabine
Ich wünsch dir auch einen schönen Day…Ahhhh!
Du hast aber Recht, das mit den umgangssprachlichen AUsdrücken ist so eine Sache. Aber genau dieses Kucken auf englisch sensibilisiert das ein wenig. Also mit der Zeit bekommt Verständnis für sowas.
Richard
Catcher in the Rye mussten wir im Unterricht lesen…*grusel* Ich mochte dsa Buch irgendwie nicht so gern. Dazu kommt, dass wir uns immer heimlich von allen Büchern die deutsche Version gekauft haben um den Kram nicht auf englisch lesen zu müssen ^^
Was mich am meisten nervt, sind jedoch völlig vermeidbare üble Übersetzungsfehler wie “Lisa rules” – Lisa macht die Regeln, “Jared from Subway commercials” – Jared aus der U-Bahn Werbung…usw…da kreischen meine Nerven ^^
Julia
Aber Friends ist doch nicht britisch, oder? Ich kenne irgendwie kaum britische Serien, was wohl wie du sagst daran liegt, dass die kaum hier in Deutschland auftauchen…was den Buchmarkt betrifft hast du recht, vieles wird ja erst gar nicht übersetzt. Da ist es wie mit dem Fernsehen, es wird nur getan, wenn es sehr erfolgreich ist oder man davon ausgehen kann dass es auch hier ein Erfolg wird.
am 23. Januar 2009 um 12:26 Uhr.
Öhm, das mit Friends und britischen Serien stand doch in verschiedenen Absätzen.
Und ich gucke NUR DVDs! Wenn die nicht wären hätte ich überhaupt keinen Fernseher mehr, da ich wirklich nichts mehr gucke. Nicht mal die Nachrichten, denn da informiere ich mich online. Ok, geht über das Thema hinaus, aber deutsche Serien im Original kann man in 99,99999% der Fälle auch nicht gucken!
am 23. Januar 2009 um 12:31 Uhr.
Deutsche Serien im Original kann man nicht kucken? Wie meinst du das jetzt?
am 23. Januar 2009 um 12:36 Uhr.
Ich will mich nur kurz fassen. Ich guck leidenschaftlich gerne Scrubs. Bin gerade dabei alle Staffeln zum 5. oder 6. mal durchzuschauen. Und ich muss sagen, dass ich das auf deutsch um einiges besser finde. Ich schalte aber auch oft um um zu hören wie das im Original denn gesprochen wurde und finde da dann auch einiges besser als im deutschen. Bei dem Beispiel Scrubs finde ich aber das es einfach so ist, dass alle Beteiligten undeutlich sprechen und vorallem Dr. Cox viel zu schnell spricht. Mit der Aussage möchte ich mich aber nur auf Scrubs beschränken, denn bei anderen Serien ist das weiß Gott anders. Denn meistens ist tatsächlich das Original besser.
Und bei einer Sache muss ich Schaper noch Recht geben. Serien auf englisch zu gucken wenn man schon weiß was im deutschen gesprochen wird, hat definitiv einen Lerneffekt!
am 23. Januar 2009 um 12:51 Uhr.
Da sind wir uns ja mal sehr einig, Puffer!
Scrubs hab ich nur einige Folgen bisher gesehen und die auf deutsch…ich glaub ich muss mir mal alle von dir “leihen”…die Serie ist nämlich ziemlich geil!
Das mit dem Genuschel kenn ich auch, zum Beispiel hat David Duchovny von Akte X sone Nuschelstimme und Bender aus Futurama sone kratzige Slangstimme…beide nicht so einfach.
am 23. Januar 2009 um 13:49 Uhr.
Einige der Nörgler sind Angeber, die zur mal kurz klarstellen wollen, wie vertraut sie mit den englischen Wortspielen sind. Is klar, ne!
Ansonsten bin ich bequem: Filme sind für mich in erster Linie Unterhaltung und bei englischen Filmen muss ICH mich schon anstrengen.
Bei einigen Synchronisationen geht jedoch auch viel von authentischen Drumrum-Geräuschen weg (Atmen, Kleidungsrascheln…), was die Szenen manchmal etwas künstlich erscheinen lässt.
am 23. Januar 2009 um 13:50 Uhr.
Schaps, ich meinte das von der Qualität her. Da kann man einfach nicht zugucken ohne dass einem schlecht wird.
Nuscheln ist natürlich ein Problem, das durch die Synchronisation behoben wird, da die Aufgabe des Sprechers vorgibt, deutlich zu sprechen. Doch wo wir schon bei deutschen Serien waren: da nuscheln auch so einige und das ist eben näher am Leben.
am 23. Januar 2009 um 13:58 Uhr.
Donky
Das mit dem Drumrumgeräuschen stimmt natürlich…aber in guten Synchros wird sowas sehr gut ersetzt.
Und ein wenig Anstengen muss ich mich beim Englischen auch, deswegen ist das Deutsche echt bequemer!
Julia
Haha…okay, das stimmt! Und wenn was gut ist, dann flopt es oder ist nur eine Adaption, wie Stromberg
Nuscheln…Stichwort Til Schweiger ^^
am 24. Januar 2009 um 12:44 Uhr.
Manchmal ist die Originalfassung aber wirklich besser. Kennst du zum Beispiel Dr. House original?? Der passt, wie die Faust aufs Auge
am 24. Januar 2009 um 14:36 Uhr.
Nene, hab das nur einmal auf Deutsch gesehen…
am 24. Januar 2009 um 21:46 Uhr.
Schaps ich bin immer glücklich über die deutschen Versionen. Da ich mich mit deutsch viel besser auskenne
Ich meine ja russisch mehr zu können wie englich
Egal Hauptsache ich versteh alles. Und das kann ich bei englischen Vesionen nicht behaupten.
am 25. Januar 2009 um 19:18 Uhr.
Hey Ecki! Danke für deine Antwort…bin grad voll genervt von meiner Seite…aus unerklärlichen Gründen springt das Bild immer nach ganz unten?? Ich raffs nicht!
am 26. Januar 2009 um 07:01 Uhr.
Ich finde auch, dass das alles viel zu sehr übertrieben wird. Ich mag sowohl die Originalfassungen als auch die deutsche Synchronisation. Was mich nur immer irritiert sind die unterschiedlichen Stimmen
am 26. Januar 2009 um 18:05 Uhr.
So unterschiedlich sind die Stimmen ja häufig gar nicht. Jedenfalls wird oft versucht eine ähnliche Stimme zu verwenden wie im Original
am 26. Januar 2009 um 18:07 Uhr.
Synchro oder nicht ist seit ewigen Zeiten ein schweres Thema. Ich persönlich hab ein leichtes Problem mit meinen Ohren, weswegen ich eh schon recht laut TV sehe um Nuancen mitzubekommen. Da finde ich natürlich den deutschen Sound besser, weil er direkt bei mir ankommst. Authentischer und oftmals lustiger ist das Englische natürlich, so man es denn versteht.
Andererseits wäre es wohl um die Englischkenntnisse vieler Deutscher besser bestellt, wenn wir nicht synchronisieren würden wie andere Länder. OB man dann dem Humor folgen kann steht wieder auf nem anderen Blatt Papier.
Bestes Beispiel für verhunzte Synchro: Fawlty Towers mit John Cleese…. geht gar nich.
am 26. Januar 2009 um 18:28 Uhr.
Meine persönlich schlimmste Synchroerfahrung hab ich mit Man of the Year gemacht, mit Robin Williams…ansonsten hast du Recht…manchen Menschen würde es wohl gut tun mehr Englisch vorgesetzt zu bekommen. Aber das ist ja wie mit dem niveauvolleren Fernsehen…
am 26. Januar 2009 um 19:42 Uhr.
Robin Williams…
das fällt mir Mrs. Doubtfire ein.
Szene:
Er nimmt als Mrs. Doubtfire seinen Kiddies die Fernbedienung für den Fernseher ab und wirft die ins Aquarium.
Deutsch: So jetzt bekommt ihr nur noch Tiefsehfernsehen.
Mäßig lustig, aber amüsant
Englisch:
Now there will beo only Deep Sea (C) NN.
Schickes Wortspiel. Smart und auf den Punkt.
am 26. Januar 2009 um 20:00 Uhr.
NN? Singen die danach dann oder wie? Kann mich an die Szene nicht mehr genau erinnern…
am 26. Januar 2009 um 20:07 Uhr.
bevor ich mir was im englisch sprachigen Original angucke, habe ich es vorher x-mal in deutsch gesehen – damit ich überhaupt weiß, um was es geht
Mich stört manchmal, dass die deutschen Synchronsprecher nicht immer hundertprozentig zu den Originalstimmen passen …
am 26. Januar 2009 um 21:18 Uhr.
Hehe! Witzig…denn ich finde sie passen meistens ^^
am 26. Januar 2009 um 21:24 Uhr.
Ich bin auch nicht total gegen Synchronisation, obwohl es eben schon so ist, dass viel Wortwitz einfach verloren geht. Besonders schwer wird man sich mit der Synchro wohl tun, wenn man eine Serie / einen Film zuerst im Original gesehen hat und dann umsteigt. Sorum kann es schon schwer werden.
Manche Synchros sind aber auch einfach schlecht, aber man erfährt zu wenig über echt gute. Die von Stargate (der Serie) zB finde ich nämlich echt seeehr gut, die Stimmen sind denen der Originale sehr ähnlich und auch die Sprechweise ist ähnlich. Aber ja, auch hier gingen echt viele tolle Witze verloren, bzw wurde sogar manchmal der Inhalt komplett geändert. Sowas ist dann schon ärgerlich.
am 26. Januar 2009 um 21:45 Uhr.
In der Regel gilt ja: Je teurer die Produktion, desto besser ist auch die Synchro…bei B-Movies sollte man sich schonmal gar nicht wundern. Was Stargate angeht, das ist ja ein sehr erfolgreiche Serie, also ist die Synchro deswegen vll auch relativ gut.
am 26. Januar 2009 um 21:51 Uhr.
Ein kleiner Haken bleibt noch.
Die Mundbewegungen müssen auch stimmen – jedenfalls so ungefähr. Je nachdem welche Redewendungen umgesetzt werden, kann das schon schwierig werden.
am 26. Januar 2009 um 22:04 Uhr.
Deswegen wird auch am liebsten viel in der Synchro untergebracht wenn die Person aus dem Off redet…dann sieht man nicht die Mundbewegungen
am 26. Januar 2009 um 22:56 Uhr.
Ein bisschen fühle ich mich ja jetzt angegriffen! Deshalb verteidige ich mich jetzt mal, denn auch ich habe schon genörgelt. Also: Viele Filme und Serien sehe ich auch auf Deutsch, schon allein aus Bequemlichkeit. Die Serie Friends, wegen derer Synchronisation ich genörgelt habe, habe ich auch auf Deutsch gesehen (kann mir also ein Urteil erlauben), und da hat mich weniger die Übersetzung gestört als vielmehr die Stimmen der deutschen Synchronsprecher, die m.E. die Charaktere völlig verzerrt haben, weil sie – na, wie soll ich sagen – dümmlich und naiv klingen, und das ist eben im Original nicht so.
Übrigens gibt es tatsächlich auch Filme, in denen die Synchronisation und Übersetzung ins Deutsche tatsächlich sogar besser ist als im Original. Ich denke da z.B. an diese vier alten schwarz-weißen Miss-Marple-Filme…
am 26. Januar 2009 um 23:03 Uhr.
Die alten Miss Marple Dinger kenn ich auch…echt cool! Aber nur auf Deutsch gesehen, kann da also nicht mitreden…angegriffen musst du dich nicht fühlen. Ich bin in solchen Sachen immer gern direkt, ist aber oft auch nur Show
am 27. Januar 2009 um 08:01 Uhr.
Bei Animationsformaten ist mir die Synchronisation relativ egal.
Wenn es um echte Sachen geht, schaue ich aber meistens (wenn möglich), die englische Originalversion.
Wie kann man überhaupt “gegen Synchronisation” sein? Ist doch klar, wenn im deutschen Fernsehen Serien und Filme auf deutsch gezeigt werden, oder? Ist doch besser, als wenn es niemand versteht!?
am 27. Januar 2009 um 09:43 Uhr.
Ja, Alice, der Meinung bin ich ja auch. Aber es gibt eben Leute die das trotzdem blöd finden…
am 27. Januar 2009 um 12:04 Uhr.
Keine Sorge, war auch nicht ernsthaft beleidigt oder so!
Wollte nur mal meine Hintergründe offenlegen. Tolles Thema übrigens, was Du Dir da ausgesucht hast!
am 27. Januar 2009 um 12:12 Uhr.
Ja, wäre noch besser gewesen wenn das nicht in meine inaktiven Bloggertage gefallen wäre
Aber danke!
am 28. Januar 2009 um 17:24 Uhr.
Was ich an den englischen Originalen zu “nörgeln” hätte, wäre die Tatsache, dass die Stimmen überhauptnicht zu den Personen passen. I.d.R. kennt man die Schauspieler aus einem Film / Serie auf deutsch und weiß genau wie er / sie “klingt”. Nun zum ersten Mal die O-Ton-Fassung gesehen und da stimmt nix mehr…
Abgesehen davon, dass man sich halt neu an die Stimmen gewöhnen muss und nicht jedes Wort / jede Redewendung verstanden wird (zumindest von mir) bin ich aber trotzdem dafür sich auch mal die englischen Originale an zu tun. Aus Gründen die du schon genannt hast
am 28. Januar 2009 um 17:27 Uhr.
Recht hast du, ungewohnt ist es anfangs..
Wir haben gestern übrigens Burn after Reading auf englisch gesehen, da war das alles echt gar kein Problem. Passt alles gut und verständlich sind die Schauspieler und Dialoge auch. Und George Clooneys Stimme kennt man ja schon aus der Nescafewerbung
am 28. Januar 2009 um 18:42 Uhr.
wohl dem, der immer ein haar in der suppe findet!
ich mag auch beides aber ich wäre nur auf englisch teilweise aufgeschmissen. mensch wie lange bin ich aus der schule raus? und dafür klappt das noch halbwegs
am 28. Januar 2009 um 18:54 Uhr.
Siehste, es gibt Leute die können das gar nicht mehr…und durch Kucken von Originalversionen trainiert man sein englisch recht gut!
am 3. Februar 2009 um 15:25 Uhr.
Eigentlich bin ich kein großer OV-Gucker. Bin zwar teilweise zweisprachig aufgewachsen, aber ich mag dt. Synchros. Ist ja klasse, wenn in der OV irgendein toller Wortwitz steckt – aber blöd, wenn ich den entweder gar nicht kenne oder nicht verstehe, weil die Leute so nuscheln
Wobei ich gerade erst festgestellt habe, dass ich mein Licht nicht unter den Scheffel stellen sollte bzw. vielleicht einfach nur faul bin, denn in 2 Wochen Indien haben wir ausschließlich englisch gesprochen (auch miteinander, aus Höflichkeit, damit wir nicht in “Geheimsprache” sprechen) und ferngesehen, das war gar kein Problem.
Also eher reine Faulheit, denn Top Gear gibts nur auf englisch, guck ich ja auch.
Muss mich aber mr.gene anschließen, man ist schon auf dt. Synchrosprecher konditioniert – habe Sin City 2x geguckt, erst gabs das ja nur auf englisch, aber mir fehlte dann einfach Manfred Lehmann als Bruce Willis-Stimme ….
am 3. Februar 2009 um 16:46 Uhr.
Dein mittlerer Absatz ist echt gut. Denn als wir in Polen waren bei nem Kumpel, haben wir auch immer aus Höflichkeit englisch geredet, das hat ziemlich gut trainiert!
Mir fehlen im Original auch immer die Synchronstimmen
am 3. Februar 2009 um 16:50 Uhr.
Die ganze Argumentation mit der Synchronstimme ist doch zum größten Teil sinnlos:
1. Man entdeckt immer neue Filme und Schauspieler und die allerwenigsten haben im deutschen immer dieselbe markante Stimme.
2. Irgendwann kennt man nur die Originale. Ich fand (den neuen) James Bond auf deutsch grässlich, da ich Daniel Craig schon in einem Dutzend Filmen im Original gesehen habe.
am 3. Februar 2009 um 17:00 Uhr.
Du hast recht, ein wenig müßig ist die Diskussion schon, aber mir gings hautpsächlich im die Nörgler, die sind etwas nervig. Gegen das Kucken der Originale habe ich ja absolut nichts, ich machs ja auch gern mal…
am 9. Februar 2009 um 18:04 Uhr.
Abendlicher Fernsehgenuss auf Jahre hinaus gesichert…
Whomania! Sicherlich haben es die meisten schon mitbekommen, dass ich Fan der britischen Serie Doctor Who bin, die vor einigen Jahren ihre Wiederbelebung erfahren hat. Die ersten zwei Staffeln liefen mittlerweile auch in Deutschland, allerdings mit m…..
am 19. Februar 2009 um 18:41 Uhr.
Aber Fawlty Towers darf man auf keinen Fall übersetzen!!
Lieben Gruß
elisabeth
am 19. Februar 2009 um 19:48 Uhr.
Was ist denn Fawlty Towers überhaupt?