Frauen nehmen uns die Arbeitsplätze weg!!!
Es ist erstaunlich, dass bis heute nicht jeder in diesem Land dieselben Rechte besitzt. Heute ist selbstverständlich vieles besser als noch vor einigen Jahren und Jahrzehnten. Aber es wurde nicht nur alles besser, sondern anderes auch schlechter. Wenn man heute von Emanzipation redet, denkt man sofort an die der Frau. Aber ganz ehrlich. Wer ist bitte ernsthaft der Meinung, Frauen wären in unserer Gesellschaft nicht emanzipiert, gleichgestellt mit Männern? Es ist immer wieder ärgerlich Artikel zu lesen und Beiträge zu sehen, denen die Aussage zugrundeliegt “Frauen verdienen weniger als Männer”, wenn man weiß, dass das so eben nicht ist.
Dazu gehört auch die Tatsache, dass Männer eher als Frauen gesundheitlich gefährliche oder arbeisintensive Berufe ausüben. Während Frauen zum Gegenteil tendieren. Dass dieses Gegenteil in vielen Fällen einen geringeren Lohn aufweist, scheint auf den ersten Blick ungerecht, hat aber nichts damit zu tun, dass es Frauenberufe sind. Ein erstklassiges Beispiel für “Cum hoc ergo propter hoc”. Wenn also ein Querschnitt durch die Gesellschaft gezogen wird, dann verdienen Frauen in der Tat weniger als Männer. In den einzelnen Berufsgruppen gibt es jedoch kaum Unterschiede.
Nahmen uns in den 90ern noch Ausländer die Arbeitsplätze weg, sind es als nächstes wohl die Schwulen. Seit wievielen Jahren ist Frauenfeindlichkeit denn gesellschaftlich nicht mehr akzeptiert? Seit den 50ern? Das was wir heute noch haben sind normale Vorurteile. Jeder hat Vorurteile gegen alle und jeden. Man gibt es nur ungern zu. Sobald man willkürlich Gruppen zieht und von “den” Frauen redet, offenbart man doch sofort ein Vorurteil. Immer wenn man pauschalisiert sind Vorurteile im Spiel. “Die” Frauen bekommen Kinder und kosten Unternehmen Unmengen an Geld. “Die” Unternehmen können sich vor Mutterschaftsurlauben bestimmt nicht retten, so hoch wie hierzulande die Geburtenzahlen sind! Und sicher stellen sie lieber einen unqualifizierten Mann ein und geben ihm ein höheres Gehalt, als sie es einer qualifizierten Frau geben würden. Das klingt sehr ökonomisch. Wegen solcher Querschüsse Quoten zu fordern entzieht sich heutzutage jedem Realitätssinn.
Man kann nicht pauschal mehr Frauen in Führungspositionen fordern. Das kommt von selbst. Tatsache ist, dass viele Mütter trotz guter Ausbildung nach der Geburt anders als zuvor geplant, dann doch nicht wieder in den vorherigen Job zurückkehren und ihnen eine steile Karriere nicht mehr wichtig erscheint. Dass dafür aber jedesmal die Männer herhalten müssen, ist nicht wirklich fair. Es ist sogar umso erstaunlicher wenn man ins Detail geht. Denn gesellschaftlich im Vordergrund stehen nicht einmal die Kinder, sondern die Frauen selbst. Welcher Konsens hatte jemals nur das Beste für das Kind als Ziel? Nein, es geht immer darum, wie man als Mutter schnell wieder in den Beruf einsteigen kann, wie man als Mutter möglichst schnell irgendwo das Kind unterbringt und wie man als Mutter Karriere und Kind vereinbaren kann. Die Kinder an sich sind niemals Zentrum der Debatte.
Männer sterben früher als Frauen, leben ungesünder, arbeiten gefährlicher, haben kein eigenes Ministerium, sind frauenfeindlich und faul und verdienen trotz allem mehr Geld. Das muss wahrlich eine Verschwörung sein die da im Gange ist. Nein, die Frauenfeindlichkeit die der Gesellschaft unterstellt wird, ist kompletter Unsinn. Und ohne dieses permanente Bombardement von Medien, Regierung und Nachplapperern würde es sich um einiges stressfreier leben.
am 18. Januar 2010 um 08:25 Uhr.
Schapsilein, solange man frischgebackenen Müttern sagt, sie sollen sich doch bitte exmatrikulieren, damit sie das Geld vom Arbeitsamt und nicht vom Amt für BaföG bekommen, glaub ich nicht so ganz an deine These.
Meinem Mann hat noch niemand vorgeschlagen sein Studium zu beenden, ich kann mir das häufig anhören. Und einen guten Betreuungsplatz für die lieben kleinen zu finden, ist auch nicht gerade ein riesen Spaß! Aber wie will man ohne gute Betreuung arbeiten gehen?
am 18. Januar 2010 um 08:31 Uhr.
Das Anliegen war vor allem die oben propagierte Frauenfeindlichkeit, nicht die Probleme die es noch gibt. Es gibt natürlich immer etwas zu verbessern, aber Verbesserungsmöglichkeit gibt es überall, nicht nur bei Müttern.
Was das Bafögamt macht, ist nichts weiter als Kompetenzenschieberei, die sind ja keine Beraterstelle für frischgebackene Mütter.
am 18. Januar 2010 um 08:45 Uhr.
Aber Berater für Studneten die BaföG bekommen! Und dass mir nahegelegt wird, mein STudium und damit meine Ausbildung aufzugeben, meinem Mann aber nicht, ist schon ein deutliches Zeichen für Frauenfeindlichkeit.
am 18. Januar 2010 um 08:56 Uhr.
Das ist kein Zeichen für Frauenfeindlichkeit, sondern ein Fehler im System. Da spielt Geld die Hauptrolle. Das ist so ähnlich wie die Haushalte im Bund. Wenn ein Ressort genug spart, dann wird es nicht etwa belohnt, sondern der Etat fürs nächste Jahr fällt geringer aus. Das läuft darauf hinaus, dass die Ressorts ihre zugeteilten Gelder ausgeben…für was auch immer.
am 18. Januar 2010 um 09:04 Uhr.
Schapsi, ich hab heut schlechte Laune, nun lass mich doch einfach mal dagegen sein
am 18. Januar 2010 um 09:13 Uhr.
Du musst mir ja nicht ganz komplett glauben, ich könnte mich ja auch irren ^^
Ansonsten lass deine Laune ruhig weiter raus, bin ja nur ich, an dem du das machst!
am 18. Januar 2010 um 09:20 Uhr.
Ja natürlich irrst du dich!
am 18. Januar 2010 um 09:22 Uhr.
Oh
am 18. Januar 2010 um 09:23 Uhr.
Armer Schaps, arme Männer…
Also, leicht habt ihr es ganz bestimmt nicht – wir Frauen allerdings auch nicht. Dabei wäre es so schön, wenn weniger geredet, mehr getan würde. Was ich bei vielen Männern bemerke ist, dass sie sich nicht mehr auskennen und ihren Platz suchen, nicht wissen, wohin. Andererseits wird von uns Frauen ALLES (ab-)verlangt, Kinder, Haushalt, Job…
Zu mir sagte mal ein Partner: “Wenn du ein Kind bekommst, erwarte ich mir von dir, dass du gleich wieder arbeiten gehst…” Jaja, genau… und wer kümmert sich ums Kind, und wer bezahlt das…!?
Alles nicht so leicht…
Hab einen guten Start in die Woche – TROTZDEM!
am 18. Januar 2010 um 09:39 Uhr.
Ich stimme dir zu, dass es nicht leicht ist. Die Debatte dreht sich jedoch immer im Kreis. Und die Besserungen werden als Kinderfreundlichkeit verkauft, sind es aber nicht. Das zusammen mit dem Emanzipationsgerede ist zuviel des Guten. Außer in Bezug auf die Kinder haben Frauen ja nun wirklich keine Nachteile mehr.
Was die Ziellosigkeit der Männer angeht, ich weiß auch nicht woher die kommt. Liegt vielleicht an der jahrelangen Demontage. In der Hinsicht kann ich Konservative schon verstehen. Die Rollenbilder gehen einfach verloren.
am 18. Januar 2010 um 10:17 Uhr.
Eigentlich ist Schaps heute auch schecht drauf und provoziert deswegen Streit
am 18. Januar 2010 um 10:21 Uhr.
Okay, ich nehms zurück
am 18. Januar 2010 um 11:31 Uhr.
Also ich bin Krankenschwester. Nicht mehr klassisch pflegend, aber ich habe ca. 10 abgeheftete Arbeitsverträge, war also immer flexibel. Kann daher mit Beispielen aufwarten. IMMER, wenn es einen (oder max.2) Pfleger gab-wo auch immer- wurden diese für die selbe Arbeit bei teils schlechterer Qualifikation besser bezahlt. Und NICHT, weil sie evtl. körperlich bessere Leistung abgeliefert haben (einer schwer übergewichtig, ein anderer ca.1,60m). Also, warum mehr Geld? Und kaum ist mal eine Pflegedienstleitung zu besetzen, das Rennen macht immer ein Mann, warum? Prozentual gibt es viieeel mehr exam. Schwestern als Pfleger, ist ja ein “Frauenberuf”, warum furzen so viel Männer die Chefsessel warm? Und schon bei den Auswahlkriterien für die Auswahl der Auszubildenden haben Männer bei gleichem Zeugnis bessere Chancen, den Platz zu bekommen. Sie sind nicht fleißiger (ich behaupte das Gegenteil) und nicht besser, also warum??? Sie sind also nicht schlauer, haben die Ausbildung trotz schlechterem Zeugnis wegen Männerbonus bekommen und “machen” später den Chef. Warum?
(Hab die Kinderfrage mal mit Absicht rausgelassen).
am 18. Januar 2010 um 11:32 Uhr.
Ich sag ja auch, dass es in den einzelnen Branchen so gut wie keine Unterschiede gibt. Wie wurde der höhere Lohn denn überhaupt begründet? Für besserbezahlte faule Säcke sollte man ja eigentlich eine Erklärung parat haben, wenn man sie einstellt. Und was die Chefsessel angeht, die werden momentan von Frauen “erobert”, es ist zwar noch nicht ganz oben in der Wirtschaft angekommen, aber der Wechsel wird sich die nächsten Jahre weiter vollziehen. Vor allem auch, weil die Kerle eher faul sind als Frauen. Das wurde weiter oben auch als so eine Art Sinnkrise angesprochen. Und ich kenn das auch aus meinem Freundeskreise, da wusste so gut wie keiner was er nach dem Abi überhaupt machen soll.
am 18. Januar 2010 um 12:23 Uhr.
Die Debatte dreht sich im Kreis




da geb ich dir vollkommen recht, lieber Schaps.
An der ganzen Debatte stört mich vor allem eines: diese Verallgemeineritis.
Warum kann nicht jeder so leben und arbeiten, wie es seiner/ihrer Natur entspricht (und dabei meine ich nicht dieses einseitige MännleinWeibleindenken).
Ich kenne Frauen, die Superführungskräfte abgeben und solche, die das eben nicht tun.
Aus meinem Studium (FH-Studium Mechatronik) habe ich Männer kennengelernt, die ein Ingenieursstudium nur deshalb aufnahmen, weil man das halt so macht als Kerl. Und weißt was, lieber Schaps … es gab dort Kerle, die hätt ich gern im Kindergarten bei meinen Kindern gehabt. Kein Scheiß!
Und dass man will, dass Mütter möglichst schnell ins Berufsleben zurückkehren, ist wirtschaftlich und politisch so gewollt und hängt vor allem mit der Scheidungsstatistik zusammen.
Denn es gibt noch ein Problem – das heißt Geburtenstatistik
Welcher Mann gründet gern nochmal eine Familie, wenn er für die Alte noch blechen muss
Zum Thema Männer als Chefsesselpupser hat Miki bereits Treffendes geschrieben
Achja … das mit der Streblichkeitsziffer – das gleicht sich immer mehr an. Außerdem – ist eigentlich eh nur Statistik … z.B.: Männer können richtig alt werden – wenn sie verheiratet sind
Ich wünsch dir viel Glück beim Suchen (keine Ironie!)
Liebe Grüße
Sabine
am 18. Januar 2010 um 14:28 Uhr.
Dass die Statistik richtig gelesen werden muss ist klar. Männer sterben per se ja nicht früher als Frauen, sie leben tendenziell nur anders und nehmen damit eine niedrigere Lebenserwartung in Kauf. Sprich ungesund essen, gefährlicher Beruf, gefährliche Hobbys, rauchen…dass sich das angleicht ist glaub ich eher das Resultat der Frauen, also dass sie sich den Männern in puncto Lebensstil verschlechtern. Aber bin mir nicht ganz sicher, kann auch an dem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein der Männer liegen…wer weiß?
Dass es von Staatswegen und der Industrie gewollt ist, dass Mütter schnell wieder arbeiten ist mir klar. Aber es ist eben falsch. Kinder bräuchten im besten Fall 3 Jahre Betreuung durch die Mutter, das was heute veranstaltet wird ist ein Witz.
Und dass heute noch viele Männer in den Führungspositionen sitzen liegt am langsamen Greifen der Gleichberechtigung. Die fängt meistens unten an. In einigen Jahren, das verspreche ich, wird sich das komplett angeglichen haben, einfach auch deswegen, weil die Männer immer fauler werden (siehe Schaps)
am 18. Januar 2010 um 15:38 Uhr.
Kinder brauchen Zuwendung der Eltern, Vater oder Mutter, aber sie brauchen auch andere Kinder. Und wenn man nur ein Kind hat, ist eine tolle Tagesmutter, die 3-4 Kinder betreut, eine wundervolle Sache! Wenn man GLück hat, ist dass die eigene Oma, muss aber nicht unbdeingt so sein.
Bei diese “3 Jahre lang NUR Mutti”-Sache, werde ich echt sauer! Das ist, mit verlaub, Unsinn! Und benachteilig natürlich die Frau, die dann 3 Jahre das Kind hütet, könnte nämlich auch der Vater machen, oder soll das Kind etwa 3 Jahre am müttelichen Busen hängen?
am 18. Januar 2010 um 15:55 Uhr.
Nein, okay war falsch ausgedrückt. Im Idealfall braucht das Kind 3 Jahre lang eine feste Bezugsperson. Und damit meine ich keine Tagesmutter. Also, es ist nicht so gut, wenn es schon nach ein Paar Monaten täglich in der Kita ist und selten die Eltern sieht. Unter andere Kinder kommen ist richtig, aber eben nicht nur.
am 18. Januar 2010 um 16:40 Uhr.
Männer dies, Frauen da, Kinder brauchen das. Kein Wunder, dass Ihr hier so rumdiskutiert.
Es gibt arbeitslose und schlecht verdienende Männer aber auch gut verdienende Frauen in hohen Positionen.
Genauso gibt es Kinder mit zwei werkstätigen Eltern, die sich super entwickeln und da auch wieder das genaue Gegenteil.
Ich denke es liegt in allen Bereichen vor allem an der Person und weniger am Geschlecht.
Gruß
Fulano
am 18. Januar 2010 um 16:58 Uhr.
Da hast du recht. Deswegen wirken die Diskussionen ja häufig so surreal. Immerhin haben Kerle nun auch das “Recht” sich um das Kind zu kümmern und Auszeit zu nehmen. Ein Schritt Richtung Gleichberechtigung
am 18. Januar 2010 um 17:11 Uhr.
Fulano hat sehr recht
am 18. Januar 2010 um 17:21 Uhr.
@JMK
Den Satz hätte ich in meinem Leben gerne öfter gehört
Gruß
Fulano
am 18. Januar 2010 um 17:59 Uhr.
Ihr beiden…so wie ihr leibt und lebt…! *schmacht* ^^
am 18. Januar 2010 um 18:41 Uhr.
@Jeder hat Vorurteile gegen alle und jeden. Man gibt es nur ungern zu.
Ich nicht!
“arbeiten gefährlicher” Wir sind ja auch alles harte Kerle .- und nicht efrauzipiert.
am 18. Januar 2010 um 19:00 Uhr.
Sauber, dann hast du ja eine blütenreine Weste!
am 18. Januar 2010 um 20:26 Uhr.
Ich bin auch so eine… und habe mich zudem in einer Männerdomäne in eine Führungsposition gedrängelt. Ich sollte mich schämen
am 18. Januar 2010 um 21:00 Uhr.
Na siehste! Das ist doch klasse!
am 19. Januar 2010 um 06:43 Uhr.
Ich bin in all meinen Jobs und in den Jahrzehnten, die ich berufstätig bin, noch nie besser bezahlt worden als die Frauen, die denselben Job gemacht haben. Es gab nämlich Tarifverträge. Aber ich habe schon Jobs nicht bekommen, weil bei gleicher Qualitfikation Frauen bevorzugt wurden.
am 19. Januar 2010 um 08:02 Uhr.
Gut, das stützt meinen Text endlich mal mit weiteren Belegen
Aber dafür gibts zum Glück ja auch Tarifverträge…also zum Stützen meiner Thesen ^^
am 19. Januar 2010 um 10:42 Uhr.
puh. ok, let’s go:
dein beitrag ist genial und aus meiner sicht garnicht mal so falsch.
etwas in eigener sache:
“wie man als Mutter schnell wieder in den Beruf einsteigen kann, wie man als Mutter möglichst schnell irgendwo das Kind unterbringt und wie man als Mutter Karriere und Kind vereinbaren kann. Die Kinder an sich sind niemals Zentrum der Debatte.”
ist so. ja. aber bei mir weniger wg. der karriere sondern WEGEN der kinder. damit man was zu futtern hat und nicht vom staat leben muss. als alleinerziehende fulltimejob-frau. karriere ist mir unwichtig. einen einigermaßen sicheren und ausfüllenden job muss mein leben begleiten. schon alleine der vorbildfunktion wegen. es gibt viel zu viel mütter, die zu hause sitzen, die kinder jedoch in kitas geben und die kohlen vom staat kassieren (ich sprech hier von alleinerziehenden). was wird dann aus den kindern, die so ein leben vorgelebt bekommen???? ich ahne nichts gutes.
von daher kann ich für mich sagen, daß ich kids und job gut unter einen hut bekomme, gut leben kann und meinen kids vielleicht doch mehr zugute kommen lassen kann als andere. und mit meinem gehalt bin ich zufrieden. (hört man auch selten, gell?)
am 19. Januar 2010 um 11:05 Uhr.
Das Problem ist genau das was ich meine. Es ist nunmal nicht einfach alles gleichzeitig zu meistern. Aber dieser Aufgabe hat man sich ja gestellt. Und der Staat sollte nur helfend unter die Arme greifen. Mit Kitas usw. Heutzutage wird das alles eher als Vollservice angesehen, wenn man sich nicht mehr um seine Kinder kümmern muss.
am 19. Januar 2010 um 11:46 Uhr.
Mein lieber Schaps,
leider ist es aber dennoch so, das Frauen weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Ich selbszhabe das schon oft erlebt.
Gut ausgebildet, akademischen Hintergrund und trotzdem wesentlich weniger im Geldbeutel. Das ist ungerecht!
In einem stimme ich dir zu, einige Kommilitoninnen von mir, sind sofort nach dem Studium Mutter geworden und haben ein Büro niemals von innen gesehen. Da frage ich mich schon, warum haben sich die Mädels dann durch das lange Studium gequält? Um später vor ihren Kidies gut darzustehen?
Egal, ich möchte, ja ich fordere, die gleiche Vergütung bei gleicher Qualifikation!
Ende des Statements, die Erdbeere
am 19. Januar 2010 um 12:08 Uhr.
Fordere ich auch! Anscheinend hausieren bei dir in der Chefetage noch einige Dinosaurier…ein Mensch mit Gewissen könnte nie so einfach selektiv vergüten. Bah.
Was den Kinderwunsch angeht. Gerade als Student ist es da ziemlich schwer, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Im Studium hast du viel zu tun, nach dem Studium sollte man erstmal schnell ne Stelle finden.
am 19. Januar 2010 um 13:23 Uhr.
@ pssssst
und in den 4 stunden wo er beträut wird stellt mich auch keine socke ein bin also wohl in deinen Augen auch ein schlechtes vorbild aber meinem sohn tut es gut mit Kindern zu spielen und nicht nur mit mir denn ich kann nicht so spielen wie Kinder…
so was du da schreibst mag richtig sein…
und nun kommt auch wieder ein aber denn du mußt auch sehen das es für die Kinder auch wichtig ist in eine Kita zu gehen denn sie brauchen soziale kontakte um sich NORMAL zu entwickeln und dinge zu lernen die sie zu hause einfach nicht lernen können (teilen und soziales)
Außerdem ist es nicht sehr leicht einen Kita Platz zu bekommen und sie werden auch nicht zu 100% übernommen das glaub mal und wenn die Mütter zu hause sitzen und kein gutes Vorbild sind dann ist es meiner Meinung nach auch nicht so schlecht wenn die Kinder nicht 24 stunden am tag bei den Schlechten Vorbilden sitzen und zum beispiel verfetten oder so
ich jedenfalls bin auch eine mama die grade verzweifelt versucht ihnen Sohn in einer kita unter zu bringen und dafür muß ich ne menge Geld zahlen das glaub mal
Schaps ich glaube du hast da einen Wunden Punkt getroffen bei vielen frauen
am 19. Januar 2010 um 14:09 Uhr.
Den ganzen Tag meinte ich im Text auch nicht. Aber mancher nutzt das Angebot einfach um die Kinder loszuwerden. Das ist nicht Sinn der Sache.
Ah okay, du redest ja doch mit mir…dachte erst der ganze Kommentar war an pssst
Die Eltern als faule Socke hab ich ja auch nicht bezeichnet. Ich meinte das hiervor geschriebe. Außerdem ist dein Sohn ja auch schon drei…mir geht es um die ersten Jahre. Die sind prägend.
am 19. Januar 2010 um 15:13 Uhr.
@Schaps: bei uns hält sich die Waage, was die Gehälterverteilung angeht. Ich verdiene das gleiche, wie meine männlichen Kollegen
Aber einige meiner Freundinnen, eben nicht.
Das mit dem Mutter werden, dürfte bei Dir ja kein Problem darstellen, hahahahaha.
Nein im Ernst, den richtigen Zeitpunkt gibt es nie …
Die Erdbeere mit Gruß
am 19. Januar 2010 um 16:06 Uhr.
Stimmt, davon bin ich ausgeschlossen ^^
am 19. Januar 2010 um 17:03 Uhr.
Ich stimme deinem letzten Absatz sowas von zu…
am 19. Januar 2010 um 17:05 Uhr.
Freut mich, dass er dir gefällt
am 19. Januar 2010 um 17:30 Uhr.
Da ich sowieso zu einer sachlichen Diskussion nicht fähig bin, wollte ich nur kurz einbringen, dass noch gar keiner hier geschrieben hat, dass “die Frauen hinter den Herd” gehören. Und wenn sie dann mit sauber machen, Essen kochen und ehelichen Verpflichtungen fertig sind, haben Sie eh keine Lust mehr zu arbeiten….
*Ich bin dann mal weg*
muss noch zum Amt Hartz 4 abholen….. vorher hol ich noch die Plagen ausse Kita und bring se zu Omma … und dann aba auffe Couch…
PS: Ich wollte nur die Aggressionen ein wenig von dem lieben Schaps ableiten….
am 19. Januar 2010 um 17:36 Uhr.
Was für ein Leben!! Kann ich mal vorbeikommen? ^^
Obwohl, ich mach ja noch viel weniger…ich bin Student!!
am 19. Januar 2010 um 19:21 Uhr.
@katta: ich hatte beide in der kita und habe über 500 euro mtl. latzen müssen. aber ich habe auch gearbeitet. dass es natürlich sinn macht für die kinder zwecks sozialen kontakten ist schon klar. aber warum nutzen die mütter diese paar stunden dann nicht, um sich etwas dazu zu verdienen? das meine ich. viele machen es sich da sehr einfach, denn der staat zahlt ja. und wenn ich dann mal die krise kriege, weil mir ab und an alles über den kopf wächst, frage ich mich, wieso ich mir den arsch aufreiße und andere locker durch’s leben gehen. und ich spreche hier nicht von allen, aber von vielen.
@franky: frauen gehören aber sowas von hinter den herd! und auf den herd!
am 19. Januar 2010 um 19:39 Uhr.
AUF den Herd?
am 20. Januar 2010 um 16:02 Uhr.
Hi Schaps,
jetzt schwirrt mir der Kopf nachdem ich auch noch die Kommentare alle gelesen habe.
Da ich keine Mutter bin, kann ich da gar nicht aus Erfahrung sprechen. Oder zählt Hundemutti auch?
Bei mir ist das zwar schon etwas her, aber ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass mein Chef mich damals erst nicht einstellen wollte, nur weil ich eine Frau bin und schwanger werden könnte!!! Letztendlich hat er mich doch eingestellt, aber erst mal nur befristet. Und da ich so gut war, konnte er dann nicht anders als mich zu übernehmen.
Soweit ich weiß, wurde der Mann, der kurz nach mir kam, gleich ohne Befristung eingestellt. Verdient haben wir das gleiche, da gleicher Job. Tarifverträge und Betriebsrat sorgten schon dafür. Allerdings gab es keine einzige Frau in der Chefetage. Und die höheren Positionen waren vorrangig von Männern besetzt. Und das lag ganz sicher nicht an der besseren Qualifikation.
So, mehr sag ich dazu nicht.
Oder doch. Ich hasse Verallgemeinerungen.
Liebe Grüße,
Martina
am 20. Januar 2010 um 16:42 Uhr.
“Hundemutti” hört sich aber nicht so super an, wenn man an Kinder denkt ^^
Das mit der Chefetage wird in den nächsten Jahren aufbrechen, da kannst du ganz sicher sein. Es ist nunmal so, dass die Weichen früh gestellt wurden, das zeigt sich heute eindeutig im normalen Job und in den Führungspositionen werden wir es auch bald sehen. Viel machen kann man jetzt nicht mehr. Und Quoten wären genauso ineffektiv wie das Einstellen trotz geringer Qualifikation, wenn ich auch jemand besseren für den Job hätte.
am 20. Januar 2010 um 16:50 Uhr.
Sauber, dann hast du ja eine blütenreine Weste!
Auf ALLERJEDESTEN!
;=)
am 20. Januar 2010 um 17:38 Uhr.
Du meinst wohl “oberfjedsten”!
am 21. Januar 2010 um 05:27 Uhr.
Guten Morgen lieber Schaps,
Mich füttert im Moment der Staat
und ein Wochenblatt…ein büschen muß man(n) ja tun, werden in Kiel Linienbusfahrer gesucht..? Bin sehr Reisefreudig, weil ungebunden..und und und..Liebe Grüße, Fred.
am 21. Januar 2010 um 15:37 Uhr.
Dann hoffe ich, dass du schnell wieder was findest! Gutes Gelingen dabei!
am 21. Januar 2010 um 19:50 Uhr.
Einige meiner Freundinnen sind in der glücklichen Lage, Beruf und Muttersein mit einander zu verbinden. Einige wenige haben studiert und dann eine Familie gegründet. Beides ist gut.
Wann ist es denn bei Dir soweit mit dem Familien gründen. Wird Zeit, oder? LOL
am 21. Januar 2010 um 20:00 Uhr.
Wenn du mir das nötige Gegenstück besorgst!? ^^
am 21. Januar 2010 um 20:32 Uhr.
AUF dem herd!
am 21. Januar 2010 um 21:00 Uhr.
Ach ja, Frauen mögens ja heiß ^^
am 22. Januar 2010 um 14:30 Uhr.
Also ich finde Hundemutti hört sich prima an.
Ich sagte ja nicht Rabenmutti.
Wenn ich völlig entnervte Eltern mit anstrengenden kreischenden Kindern sehe, denke ich manchmal “Wie schön, dass ich einen Hund habe”.
Aber das ist ja nur die eine Seite.
Hmm… irgendwie passt das ja jetzt so gar nicht zu dem heißen Herdthema… Ach egal.
am 22. Januar 2010 um 15:36 Uhr.
Ja, ist egal!
Ich glaube aber, wie nervig sie auch manchmal sein können, jeder sollte Kinder haben. Das gehört dazu. Und wenn man welche hat will man sie sicherlich niemals missen. Oh man klingt das kitschig! ^^
am 23. Januar 2010 um 09:22 Uhr.
*lach* Eine superspannende Diskussion hat sich hier entwickelt- ich lese und staune…
am 23. Januar 2010 um 14:37 Uhr.
Ja stimmt…hier gings doch ganz schön her! Aber so solls ja auch sein
am 23. Januar 2010 um 15:25 Uhr.
Vielen Dank lieber Schaps, ich hätte das wohl in Hundert Jahren nicht bemerkt. Schöne ganz “frische” Wochenendegrüße, Fred.
P.S. und lass es mal wieder richtig krachen..mach mir schon Sorgen.
am 23. Januar 2010 um 16:03 Uhr.
Keine Ursache!
Das lasse ich! Bin grad an den Planungen für meine nächste Veranstaltung
am 23. Januar 2010 um 16:30 Uhr.
oh..super. Wieder für alle..oder? Gruß Fred.
am 23. Januar 2010 um 16:39 Uhr.
Klaro!!
am 23. Januar 2010 um 16:52 Uhr.
Genau, dass blöde Leergut..hier kannst nur noch Slalom laufen
))
am 23. Januar 2010 um 16:54 Uhr.
Schon ein ungefähres Datum..damit ich meinen Wagen bis dahin heile lasse.
am 23. Januar 2010 um 17:17 Uhr.
Ich lauf auch nur noch Slamom ey ^^
am 23. Januar 2010 um 18:28 Uhr.
Frauen essen meinem Essen das Essen weg.
am 23. Januar 2010 um 19:16 Uhr.
Klassiker!
Und wann hast du mal wieder ne Seite??
am 23. Januar 2010 um 20:14 Uhr.
Oooch tätschel – arme Männer.
Also ich kann ur für mich sprechen. Karriere ist mir sowas von wurscht. Wichtig ist, dass der Arbeitsplatz sicher ist, das Gehalt halbwegs passt, sodass man auch für seinen Nachwuchs sorgen kann und das die Arbeit auch ein bissl Spass macht.
In der Realität sieht es so aus, dass du als Frau nach 3-4 Jahren Kinderpause fast keine Chance mehr hast, einen halbwegs vernünftigen Halbtagsjob zu ergattern. ISt wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
Aber ich war sowieso noch nie der ergeizige Karrieretyp
So long
am 24. Januar 2010 um 05:18 Uhr.
Dem ersten Absatz stimm ich zu!
Dem zweiten kann ich kaum noch folgen, weil ich so breit bin!!!
Und dem letzten Statement kann ich wieder zustimmen, das versteh ich noch ^^
am 24. Januar 2010 um 15:07 Uhr.
Ach Schaps, ich finde das nicht kitschig.
Aber du vergisst, dass es auch Menschen gibt, die nur deshalb keine Kinder haben, weil sie einfach keine bekommen haben, obwohl sie es sich so sehr gewünscht haben. Nicht immer bekommt man, was man sich wünscht. Leider
am 24. Januar 2010 um 15:15 Uhr.
Oh okay…klar, das kommt leider auch vor! Ich hoffe, dass es bei mir dann nicht so ist…
am 25. Januar 2010 um 08:34 Uhr.
Hm..mir waren meine Kinder und Familie immer wichtiger als Karierre und co. Erst als ich später geschieden war und die Kids grösser habe ich mich beruflich wieder angagiert.
Also hier in Österreich ist es doch so das Männer mit den selben beruflichen Voraussetzungen mehr verdienen als Frauen.
am 25. Januar 2010 um 10:07 Uhr.
Ja? Ich hätte gedacht es bestehen zwischen unseren Ländern in der Hinsicht keine Unterschieden mehr…
am 11. Februar 2010 um 20:06 Uhr.
Der Artikel trifft absolut meine Meinung. Nach Angebot und Nachfrage regelt sich das eh alleine, da muss man nicht künstlich nachhelfen. Diese ganzen Feministinnen gehen mir auf den Sack. Warum gibts keine Maskulinisten?
am 18. Februar 2010 um 17:22 Uhr.
Ich hab jetzt bei weitem nicht alle Komentare lesen können, aber beim Überfliegen, las ich irgendwas von wegen “Männer dürften nun endlich sich um ihre Kinder kümmern, ein richtiger Schritt richtung Gleichberechtigung”. Das sehe ich ganz genau so, wir sollten weniger darüber Reden Frauen zu fördern, denn eigenztlich steht denn Damen dieser Gesellschaft alle Türen offen, (Ja ich weiss ausnahmen bestätigen die Regel) , sie müssen sie doch nur benutzen und gegebenfals mal auch den Ellenbogen einsetzen. Über all wo das geschieht , haben wir voll automatisch Gleichberechtigung, um aber Auf den Satz von Oben zurück zu kommen, wir sollten do9ch eher schauen das Männer die Gleichen möglichkeiten bekommen wie Frauen sich um die Familie kümmern zu dürfen, das würde Frau viel mehr bringen als Quote, und Mann fühlt sich evt. hinterm Herd auch ganz wohl.
Aber das dürfte sich noch als langer schwieriger Prozess rausstellen.
cu an other time
on an other place
der bagalutenGregor
am 19. Februar 2010 um 11:28 Uhr.
So lang und schwierig wirds wohl nicht mehr werden. In den nächsten Jahren werden vermehrt Frauen in den Topjobs und den Führungspositionen zu finden sein. Sie sind einfach fleißiger. Was die Gleichberechtigung zu Hause angeht ist die Wandlung ja schon die letzten Jahre bemerkbar.
Es geht also alles in die richtige Richtung.
am 1. März 2010 um 19:37 Uhr.
[...] Schreckenslabor des Hasses versucht durch Männerdiskriminierung Gleichberechtigung zu erreichen. Davon einmal abgesehen, dass “Die Standard” einen falschen Artikel [...]