Nieder mit dem Denken!
Wenn ich groß bin, dann breche ich auch die Schule nach der zehnten Klasse ab und werde Bestsellerautorin!!
Dazu muss man heute einfach nur noch von anderen abschreiben. So wie es die ultraerfolgreiche Megaschriftstellerin Helene Hegemann getan hat. Die ist so ultra, ihr Buch ist seit Wochen in den Bestsellerlisten!! “Axolotl Roadkill” heißt das. Darin geht es um die “Erfahrungen” einer Siebzehnjährigen in Sachen Drogen, Sex und Party, vor allem Drogen. Also so wie “Feuchtgebiete”, bloß mit anderem Thema und anderen Personen und eben abgeschrieben.
Letztes Jahr hat ein Blogger einen Roman veröffentlicht, bei dem sich Hegemann offensichtlich ordentlich bedient hat. Nicht nur einzelne Zitate, sondern ganze Seiten und Passagen fielen ihren Raucherhänden zum Opfer! Mir geht es nichtmal um ihre bescheuerten Rechtfertigungsversuche, sondern um ihre Einstellung. Sie ist doch tatsächlich der Meinung, dass man überall ohne Erwähnung oder zu fragen abschreiben und kopieren dürfe, weil das in der “Sharingkultur” so sei.
Was ist das denn für eine hanebüchene Meinung? Die “Dame” lässt sich als Bestsellerin feiern im Wissen, dass sie große Teile ihres “Werkes” nur abgeschrieben hat? Ihr könnt mir glauben, als ich das gelesen habe, ist mir fast meine Raubkopie vom neuen Bushido Film runtergeflogen! Dieses veraltete Urheberrechtsdingens ist doch eh was für Oppas! Geistige Arbeit ist sowas von out! Nieder mit dem Denken! Und hier geht es nicht einfach darum, dass sie etwas geklaut hat. Sie hat es danach auch noch als eigene Kreation verkauft. Wie assig ist das bitte.
Aber was rede ich eigentlich. Heute geht es doch nur noch ums Kopieren. China kopiert unsere Technik, “seriöse” Nachrichtenseiten schreiben bei anderen ab und Blogger kopieren andere Blogs. Kreativität scheint eh auf dem absteigenden Ast zu sein, wenn ich mir diese ganzen Paraden und Stöckchen ankucke.
Wenn dies eine Demokratie wäre, dann würde die Dame jetzt an den Pranger kommen! Aber stattdessen wird sie wie eine Siebzehnjährige behandelt! Wie unglaublich das ist, sieht man vor allem daran, dass sie auf einmal das arme kleine Mädchen ist, während sie im Roman darüber schreibt wie hart doch heute das Partyleben ist. Da geht ohne Drogen eben gar nix mehr! Eine Siebzehnjährige mit den Erfahrungen einer Dreißigjährigen mit dem Geist eines Kindes…hach ist das süß!
Ich glaube ich hole mir ihr Ultrabuch, um wenigstens überhaupt mal ein bisschen Lebenserfahrung zu sammeln. Woher sollte ich die sonst bekommen? Mit richtigen eigenen Erfahrungen und Kreativität?? Eigene Erfahrungen sind viel zu uncool und für Kreativität bin ich zu faul! Ich bin ein Kind der Sharingkultur!
am 8. Februar 2010 um 16:22 Uhr.
oha, nich schlecht…hab von dem buch und dessen inhalt zwar schon gehört, aber mich nich weiter damit beschäftigt, weil es mir zu sehr nach “wir kinder vom bahnhof zoo” klang.
aber was sie da “geleistet” hat is ja schon eine ganz schöne frechheit.
weißt du zufällig was der blogger des originalwerkes dazu gesagt hat? gibts da ne entschädigung oder ähnliches?
am 8. Februar 2010 um 16:26 Uhr.
Der ist momentan noch am überlegen, was zu tun ist. Ihr Verlag überlegt, er überlegt und sie hat in der neuen Auflage eine Danksagung an ihn eingefügt ^^
am 8. Februar 2010 um 16:55 Uhr.
na wie nett
am 8. Februar 2010 um 16:59 Uhr.
Ja, immerhin! Aber etwas scheinheilig
am 8. Februar 2010 um 17:11 Uhr.
das Schlimme ist: ich glaub dem Mädel ein wenig, die Kultur der Selbstbedienung hat sich ja nun schon eigebürgert.
am 8. Februar 2010 um 17:21 Uhr.
Ich glaub ihr auch! Sie sagt ja das, was sie denkt. Aber es rüttelt doch ein wenig an einem Mythos, wenn eine Bestsellerin zugibt, abgeschrieben zu haben. Und ich glaube auch nicht wirklich, dass sich diese Einstellung durchsetzen wird…
am 8. Februar 2010 um 17:51 Uhr.
Könnte man nicht ihr Buch abgetippt im Internet verwerten? Falls man man mal ne Passage auf seinem Blog braucht, wärs doch voll ok, wenn man sich etwas bedient. Bei einschlägigen Download-Seiten hab ichs leider noch nicht gefunden. Ich wollte es aus Prinzip downloaden und auch gerne sharen. DIe Klage dafür will ich sehen.
am 8. Februar 2010 um 18:03 Uhr.
Die Klage wär wohl durchaus “interessant” ^^
Zum Runterladen hab ichs noch nicht gesehen…hab aber auch nicht wirklich gesucht
am 8. Februar 2010 um 19:05 Uhr.
Guten Abend lieber Schaps, bin ich auch schon kopiert? Schreck lass nach, gib mir Entwarnung. Viele Grüße, Fred.
am 8. Februar 2010 um 19:09 Uhr.
Nein Fred! Du bist unkopierbar!
am 8. Februar 2010 um 19:23 Uhr.
Hier spricht mir jemand schon ein wenig aus der Seele …
am 8. Februar 2010 um 19:29 Uhr.
Gern geschehen!
am 8. Februar 2010 um 19:50 Uhr.
Moin Moin, falls dieses Mädel ja wirklich so freizügig mit dem Material Dritter umgeht, dann stört es sie sicherlich nicht, wenn ihr Buch 1zu1 in die “Google Book Search” aufgenommen wird, oder?
am 8. Februar 2010 um 19:53 Uhr.
Das nehme ich doch mal stark an! Aber pass auf, wenn du sie zitierst!! ^^
am 8. Februar 2010 um 19:57 Uhr.
ah da hat jemand Bildblog gelesen.
Nun ist Plagiatismus an sich ja nichts Neues. Ich denke hier wird natürlich zu Recht gemosert, aber andererseits ist es auch so, dass sie aus vielen anderen Büchern zusammenstückelte und das wohl erfolgreich und nur unter Ausschluss von Quellenangaben arbeitete.
am 8. Februar 2010 um 19:59 Uhr.
Der Ausschluss von Quellenangaben ist ja der Skandal!
Aso, ich hab das nicht im Bildblog gelesen, sondern auf anderen Seiten
am 8. Februar 2010 um 20:00 Uhr.
Der Witz ist, dass der Verlag bei dem Mädel extra noch mal nachgefragt hat, ob sie auch nur irgendeine Zeile von irgendwoher zitiert hat und sie hat heftig abgelehnt. Das Business ist schließlich hart. Und nun muss der Verlag irgendwas davon nuscheln “das sie sich der Tragweite der Frage wohl nicht bewußt war”. *argh*
Und dann die ganze Lügerei: Sie war angeblich nur auf seinem Blog, hat aber nie das gedruckte Buch gesehen. Dabei hat Papi das wohl über sein Amazon-Konto gekauft und an ihre Adresse schicken lassen (ähm … will ich wirklich wissen, woher die an solche Daten gekommen sind? Lieber nicht.)
Allerdings finde ich die Rechtfertigungsschriften, wie sie ein Daniel Maack im Spiegel vor sich hin sülzt, fast noch schlimmer. Würde nur zu gern wissen was er davon halten würde, käme ich in sein Büro, nähme mir einige Artikelentwürfe (oder noch besser: bereits veröffentlichte Artikel) mit und würde sie dem Spiegel verkaufen. Ob der dann immer noch so entspannt wäre?
am 8. Februar 2010 um 20:01 Uhr.
Nein, wäre er nicht! Und das wars auch das mich am Artikel auf Spiegel Online genervt hat. Diese Versuche das Schönzureden…grml!
am 8. Februar 2010 um 20:02 Uhr.
PS:
Ich schrub auch mal was dazu:
http://blogbybea.blogspot.com/.....paste.html
am 8. Februar 2010 um 20:02 Uhr.
Sich mit den Federn anderer zu schmücken ist und bleibt arm.
am 8. Februar 2010 um 20:08 Uhr.
Recht hast du!
Lustig…ich wollte den Beitrag auch erst so nennen, aber ich dachte mir das wär zu einfallslos
am 8. Februar 2010 um 20:29 Uhr.
Aber wenn´s dann rauskommt und es letztlich alle wissen, dann ist das schon peinlich. Ich jedenfall habe jetzt jede Lust verloren, das Buch zu lesen, falls es mir jemals in die Hände fällt…
am 8. Februar 2010 um 20:31 Uhr.
Jop. Ich mein, bei Feuchtgebiete hat man ja schon nicht geglaubt, dass das so alles passiert ist…aber wenns dann nicht mal selbst erlogen ist, wo bleibt da der Spaß?
am 8. Februar 2010 um 20:37 Uhr.
Ich schreibe fast gar nichts ab und wenn erwähne ich es, woher ich das Zeug habe.
Die 17 Jährige wäre sicher auch nicht amüsiert, wenn ich ihr Buch unter meinem Namen veröffentlichen würde, um Kohle zu machen. Und ich würde das Buch für die Hälfte verkaufen.
Wäre übrigens ne lustige Provokation.
Im Internet liegen Befruchtung und Kopie sehr nah beieinander. Es gibt ja sogar Programme, die heute Texte vergleichen, ob sie kopiert wurden sind, dass hätte der Verlag machen sollen.
Dann hätten sie den Urhebern ein bisschen Kohle abgegeben und es wäre nie ein Skandal entstanden.
Persönlich finde ich auch diese Abschreibekultur scheisse, weil man sich mit fremden Federn schmückt.
Na mal sehen, wann Textteile von mir, bei einem Bestsellerbuch auftauchen. Lach.
am 8. Februar 2010 um 21:16 Uhr.
Wäre ja interessant, wenn du es so weit schaffen würdest! Ich will auch ^^
Wie gut sind denn die Programme? Weil sie wohl schon den Satzbau etwas verändert hat. Also nicht komplett 1:1 abgeschrieben…wobei sie das glaub ich auch gemacht haben soll.
am 8. Februar 2010 um 21:44 Uhr.
Wer so was kopiert gehört bestraft und es ist mehr als oberpeinlich wenn man sich dabei erwischen läßt. Schade das es immer wieder Leute gibt die versuchen mit allem Geld zu machen…
am 8. Februar 2010 um 22:06 Uhr.
Ja, ich stell mir grad vor, was passieren würde, wenn ich meine Bachelorarbeit ohne Angaben überall von anderen Quellen bereichern würde…
am 8. Februar 2010 um 23:32 Uhr.
Es ist schon eine Unverschämtheit, überhaupt so dreist abzukupfern. Aber das ganze dann noch als quasi autobiographisch zu verkaufen ist echt die Höhe.
wenn ich bestimmen dürfte, müsste sie prozentuell den Gewinnanteil für die geklauten Stellen an den eigentlichen Urheber überweisen. Das mit dem Pranger fände ich auch gut. Dann hätte das Mädel auch endlich mal außergewöhnliche Erfahrungen, um darüber zu schreiben.
Gruß
Fulano
am 9. Februar 2010 um 00:05 Uhr.
Haha, ja das wären durchaus außergewöhnliche Erfahrungen ^^
am 9. Februar 2010 um 07:23 Uhr.
Hmm, von diesem “Abkupferskandal” habe ich noch gar nicht mitbekommen. Ösi wiedermal.
Wenn das so war/ist, dann ist es einfach nur eine riesen Schweinerei. Ich gehe ja auch nicht einfach her, und suche mir von anderen Blogs verschiedene Absätze zusammen für einen Artikel.
Eigentlich ein Armutszeugnis. Was ist den jetzt mit dem Blogger? Klagt er?
am 9. Februar 2010 um 10:04 Uhr.
Weiß ich nicht ob er das tut, muss das ma weiter verfolgen
am 9. Februar 2010 um 10:14 Uhr.
Hi Schaps,
“…dass man überall ohne Erwähnung oder zu fragen abschreiben und kopieren dürfe, weil das in der “Sharingkultur” so sei.”
Diese Einstellung ist ja wohl das allerletzte.
Wird Kriminalität auch plötzlich legal, nur weil wir immer öfter darüber lesen? Also wirklich. Sachen gibt’s. Nee, da gibt es doch keine Diskussion und keine Entschuldigung, das ist einfach unerhört. Ph.
Liebster Schaps.
Nun aber gleich die Bloggerstöckchen zu attackieren… also wirklich. Ich muss jetzt zwar auch nicht jedes Stöckchen mitnehmen, manche sind äußerst eintönig und sterbenslangweilig, aber das eine oder andere ist durchaus interessant und kann – wenn man denn will und kann
– mit sehr viel Kreativität präsentiert werden.
Sonst macht es ja keinen Spaß. Mir jedenfalls nicht.
Aber mal im Ernst, was die Kreativität angeht. Ist sie tatsächlich auf dem absteigenden Ast, nur weil es einzelne Leute gibt, die abschreiben und nur kopieren? Hmmm… ich finde es gibt immer noch eine Menge Leute, die kreativ sind. Sicher ist es nicht immer einfach, da der Mensch ja immer und ständig funktionieren soll, ansonsten ist er weg vom Fenster. Und Menschen sind nun mal keine Maschinen, auch wenn das viele noch nicht begriffen haben. Auch Kreative brauchen Phasen, in denen sie mal ganz Ideenlos sein dürfen und ihre Reserven wieder auffüllen müssen. Das ist ganz normal. Man hat aber oft das Gefühl, dass das verpönt ist, nicht sein darf. Generell soll der Mensch ja IMMER funktionieren. IMMER Leistung bringen. Keiner kann das. Und die, die versuchen dem Ganzen gerecht zu werden, enden oft im Burnout oder Drogensumpf.
Na ja, jetzt bin wieder etwas abgeschweift.
Aber das kennt man ja von mir.
Bei dem Lesen deines Artikels haben sich mir diese Gedanken sozusagen aufgedrängt. Immer gehts nur um Leistung, Leistung, Leistung. Unter diesem Druck wird die Kreativität tatsächlich irgendwann den Bach runtergehen.
Liebe Grüße,
Martina
am 9. Februar 2010 um 10:21 Uhr.
Ach Martina, das ist doch nur mein übliches Herumhacken auf Stöckchen ^^
Außerdem hab ich bei dir irgendwie noch nie eins gesehen?? Oder hab ich die nur ÜBERsehen…hm
Dass die Kreativität den Bach runter geht sollte nur drastisch klingen, um meinem Artikel mehr Dramatik zu geben!
Du hast natürlich im Grunde recht, bloß ist es irgendwie doch häufig so, dass mancher mega die kreativen Dinge erfindet und sich danach wundert warum es nicht ankommt. Meistens ist eben doch eher überall zusammengeklaubt und nichts wirklich Neues. Ich mein, denk an das Papsttoast. Danach kamen noch “neue” Dinge in der Richtung, aber jeder erinnert sich nur an das Toast.
am 9. Februar 2010 um 10:29 Uhr.
Ich habe das Buch gelesen, und verstehe nicht einmal im Ansatz, was daran so toll sein soll. Mag ja sein, dass ich zu alt für sie Sprache der Siebzehnjährigen bin, aber auch der Aufbau der Geschichte ist nicht so, dass man den Eindruck eines fertigen Werkes bekommt. Jetzt wird auch klar warum. Und vermutlich werden sich bei genauerer Betrachung noch mehr Quellen finden, aus denen das Schmuddelkind abgeschrieben hat. Aber wen in den Verlagen kümmert das? Niemanden! Früher (oha) wäre das Buch an keinem Lektor vorbeigekommen. “Netter Versuch, aber komme wieder, wenn Du das Schreiben gelernt hast.” wäre die höflichste Anwort der Verlage gewesen. Aber heute wittern die Verlage, zu recht wie man sieht, das große Geschäft, wenn Kinder über “Sex and Druggs and Rock’n'Roll” schreiben.
Zu meiner persönlichen Entschuldigung kann ich anführen, dass ich das Buch geschenkt bekam, und ein zwanghafter Leser bin.
am 9. Februar 2010 um 11:07 Uhr.
Brauchst dich nicht zu entschuldigen, ich wills ja auch vielleicht noch lesen ^^
Was die “Kritiker” an dem Buch so fasziniert hat, wird vermutet, ist, dass es einfach etwas Fremdes für sie ist. Und dieses Ungewohnte über die schlechte Sprache im Buch hinweggetäuscht hat. Diese Kritiker lassen sich aber recht leicht austricksen ^^
am 9. Februar 2010 um 11:45 Uhr.
Das wird es wohl sein. Aber in einer Welt, in der Leute unter 30 ihre Memoiren verkaufen können, sollte einen nicht mehr viel wundern.
p.s. gib kein Geld für das “Buch” aus, lohnt nicht. Meins habe ich leider schon verschenkt, sonst …
am 9. Februar 2010 um 11:51 Uhr.
Mist!
Und in Sachen Biografien kann ich dir zustimmen, bloß du scheinst auch schon nicht mehr auf dem “neuesten” Stand zu sein…Jetzt machen das doch schon unter 20 Jährige. Miley Cyrus schreibt doch glaub ich eine. Und sone Deutsche auch…wer war das noch? Irgendne Schauspielerin oder Sängerin im selben Alter.
am 9. Februar 2010 um 12:30 Uhr.
Es ist schlimmer als ich dachte
am 9. Februar 2010 um 12:33 Uhr.
Jop! ^^
am 9. Februar 2010 um 12:34 Uhr.
Papsttoast?
Was ist denn das? Wird da der Papst getoastet? 
Nee, kenne ich wirklich nicht. Ist das jetzt eine Bildungslücke? Dann bitte sofort schließen, her mit den Informationen.
So wirklich etwas völlig Neues zu bringen, wird ja auch immer schwieriger. Es wurde ja eigentlich schon alles Brauchbare erfunden. Also, im Großen und Ganzen jedenfalls. Klar, es gibt immer noch mal was. Und beim Schreiben, da gibt es ja im Prinzip auch nichts, worüber noch nicht geschrieben wurde. Wenn du so willst, ist jede Liebesgeschichte z.B. gleich. Nur andere Figuren, andere Konflikte. Und bei anderen Genres ist es ähnlich. Aber das macht ja nichts. Es kommt drauf an, wie es geschrieben wird. Das Rad an sich muss man ja nicht neu erfinden, es ist perfekt.
Doch, ich habe schon mehrere Stöckchen gemacht, aber das letzte ist schon ein paar Monate her. Ich mag gerne Stöckchen, bei denen ich mir auch selbst etwas einfallen lassen kann und es auf meine Weise rüberbringen kann. Ich habe da sogar eine Kategorie Stöckchen. Da sind auch die Awards drunter, die im Prinzip ja auch nix anderes sind als Stöckchen. Zurzeit habe ich aber auf Stöckchen so gar keine Lust. Es kursieren gerade so welche in Listenform und das ist nicht so mein Ding. Zu wenig künstlerische Freiheit drin.
Und ein gescheites Stöckchen kann auch die Kreativität anregen.
Liebe Grüße,
Martina
am 9. Februar 2010 um 13:30 Uhr.
Ah sorry! Es war doch ein Schnitzel
http://www.wochenpostusa.com/A.....nitzel.jpg
Das wurde damals kurz nach der Wahl Benedikts auf eBay verkauft…weil es sein Antlitz zeigte…das hast du doch sicherlich mitbekommen! Danach kamen noch so einige skurille Auktionen die es in die Medien schafften…
Das Rad muss auch nicht neu erfunden werden, aber es gibt ja einen Unterschied zwischen zufälligen Ähnlichkeiten oder dreister Kopie.
An sich sind Stöckchen ja okay, aber mit ihnen geht irgendwie so eine Art Zwang einher…vor dem hab ich mich vorzeitig bewahrt. Und eben weil ichs nicht grad kreativ finde. Ich “versuch” andere Sachen zu finden über die ich schreiben kann. Deswegen auch nur noch einmal pro Woche. Öfter ist zeitlich ziemlich anstrengend und lässt meist auch die Qualität leiden…außer beim Magdeblog, da ist sie konstant hoch, keine Ahnung wie Bast das schafft *g*
am 9. Februar 2010 um 14:52 Uhr.
Schaps,
ich glaube, dass die Programme leichte Satzveränderungen erkennen, manche Universitäten wenden diese Programme an, um Studenten auf die Schlichte zu kommen.
Die Schlaueren und Reicheren engagieren Gostwriter, die in ihren Namen ihre Arbeit schreiben.
am 9. Februar 2010 um 14:55 Uhr.
Stimmt, aber ich glaub nicht dass die wirklich bekannten Schriftsteller Ghostwriter haben, das würde glaub ich rauskommen…
am 9. Februar 2010 um 14:58 Uhr.
Ich muss gestehen von der oder ihrem Buch nichts gehört zu haben, bis der “skandal” enttarnt wurde möchte ich sagen…vielleicht hab ich sie auch einfach nicht so bewusst wahrgenommen, aber das ist nun als qualifizierte Abschreiberin natürlich anders ^^
am 9. Februar 2010 um 15:07 Uhr.
Stimmt genau! Also ich hatte schon den Rummel mitbekommen, als sie als neue Superschriftstellerin in den Himmel gelobt wurde. Und das mit einem Roman, den ich in die Nähe von Feuchtgebieten ansiedeln würde ^^
am 9. Februar 2010 um 15:39 Uhr.
Oh je, das ist ja fast noch schlimmer als ein Papsttoast.
Habe ich das mitbekommen? Öh… weiß ich gar nicht mehr.
Wenn, dann schien es mir wohl so unwichtig zu sein, dass ich es gleich wieder aus meinem Gehirn rausgeschmissen habe, um Platz für Wichtigeres zu schaffen.
Wer so was kauft, ist selbst Schuld. Wer tut denn so was? Wer gibt dafür Geld aus?
Nicht, dass wir uns falsch verstehen, Schaps. Solch dreiste Kopien finde ich auch unmöglich!!!
Diesen Zwang bei den Stöckchen und Awards mag ich auch nicht. Manchmal habe ich so viel andere Ideen, dass ich dann auch keine Zeit dafür habe. Ich schreibe ja auch nicht jeden Tag für den Blog, weil ich nicht einfach nur irgendwas schreiben will. Ich mache es so wie ich Zeit und Lust habe. Und bei Blogs, die jeden Tag schreiben, komme ich mit dem Lesen und Kommentieren auch nicht immer hinterher. Aber da setze ich mich jetzt auch nicht mehr unter Druck.
LG,
Martina
am 9. Februar 2010 um 16:09 Uhr.
Schräge Vögel geben für sowas Geld aus ^^
Der ehemalige VW Golf vom Papst wurde da auch verkauft, hat iwie so ein Kasino in Vegas ersteigert, die sammeln Kuriositäten.
Ich auch nicht! Ich lese 1-2 Mal die Woche die Feeds und das wars.
am 10. Februar 2010 um 08:36 Uhr.
Für sowas würde ich kein Geld ausgeben. Einfach mal schnell was irgendwo oder bei irgendwem abschreiben fand ich schon damals in der Schule blöd. Und wenn meine beste Freundin bei mir abschreiben wollte, war ich immer ein wenig zickig
Mein Motto: Denk dir gefälligst selbst was aus!!
am 10. Februar 2010 um 08:52 Uhr.
Ich find abschreiben spätestens seit dem Moment scheiße, wo ich ne komplette Mathearbeit abgeschrieben hatte, aber ne 4 bekommen habe, während der Urheber ne 2 hatte ^^
am 10. Februar 2010 um 09:06 Uhr.
Wie ist denn das möglich???! Hat der Lehrer mitbekommen, dass du abgeschrieben hattest?
am 10. Februar 2010 um 09:22 Uhr.
Nein, aber offensichtlich hab ich beschissen abgeschrieben ^^
am 10. Februar 2010 um 09:30 Uhr.
Ich bin die Kopie meiner Selbst und finde mich als Orginal nicht wieder, abgelegt und vergessen, wo nur …ach du Schreck ich brauche eine Raubkopie meines Orginals…wer hat die nur?
Vielleicht sollte ich bei der Bestsellerautorin nachfragen
….
Sind wir nicht alle etwas plemplem wenn wir das auch noch lesen müssen was wir selbst als 17 Jährige erlebt haben?
…
am 10. Februar 2010 um 09:31 Uhr.
Ja, aber sie hats ja wahrscheinlich nichtmal erlebt ^^
Und wenn schon, sie ist ja kaum älter, also ist das nichtmal lang her…man ist das albern! Das ist ja so als ob man mit 20 ne Biografie schreibt, wie Holger oben schon angemerkt hat.
am 10. Februar 2010 um 09:32 Uhr.
Man muss das Ganze vielleicht auch positiv betrachten. Damit meine ich nicht, das Abschreiben an sich schön zu reden, sondern die Tatsache, dass das Phänomen des Sharings vielleicht überhaupt mal in den öffentlichen Diskurs kommt und nicht nur internetintern diskutiert wird.
Denn das Problem bei diesen “neumodischen” Urheheberrechtsgeschichten ist doch, dass da fast ideologische Grabenkämpfe stattfinden. Da gibt’s – stark verkürzt – die extrem liberalen, topmodernen Internetkiddies, die Freiheit über alles setzen und auf der anderen Seite die konservativen, zeitungslesenden Opis, wo jedes Zitieren nur mit wissenschaftlicher Literaturangabe erlaubt ist. Und jeder diskutiert nur in seinem “Medium” (Im Web wird mehr Freiheit gefordert, in den Feuilletons der Zeitungen wird darauf entgegnet)
Dadurch dass jetzt jemand für eine Vermischung dieser Bereiche sorgt (Abschreiben von einem Blogger, Veröffentlichen in einem Printerzeugnis), kann die Diskussion vielleicht endlich mal sinnvoller geführt werden, sodass die Webkids verstehen, dass copy&paste kein Grundrecht ist, und die “Alten” endlich verstehen, dass Remixen vielleicht tatsächlich (natürlich nur in begrenztem Umfang!) ein Teil der Kultur geworden ist. Wer weiß.
Vielleicht bin ich heute aber auch einfach nur zu optimistisch. Selten genug
am 10. Februar 2010 um 09:37 Uhr.
Das wäre wirklich ein guter Konsens! Ich befürchte aber, dass die Diskussion nicht wirklich entfachen wird…
Ich kann deiner Einstellung komplett zustimmen! Abschreiben und umetikettieren ist assig, aber Idee aufgreifen und weiterentwickeln ist okay.
am 10. Februar 2010 um 10:13 Uhr.
Ich finds schon lustig wie die Feuilletons von FAZ und Co nun einknicken und sich winden. Da waren sie so stolz ein neues Fräuleinwunder entdeckt zu haben, jeder will noch schneller bei diesem Hype mitmischen und dann das – das Gör hat abgeschrieben.
Sie hat das jedoch nie abgestritten und damit die Branche in all ihrer Oberflächlichkeit bloßgestellt.
am 10. Februar 2010 um 10:26 Uhr.
Sie hat es aber auch nicht von sich aus gesagt! Sie hat es nur dann sofort zugegeben, als der Verdacht aufkam…das macht sie in meinen Augen nicht besser. Das ist ja so als wenn man lügt und es erst dann zugibt wenn die Lage aussichtslos wird…
am 10. Februar 2010 um 11:53 Uhr.
Sie begreift sich als Teil einer Kunstform, die nun mal so funktioniert – als Teil eines offenen Systems, bei dem sie Textstücke aus den Neuen Medien herausnimmt, in einen neuen Zusammenhang setzt und zwischen Buchdeckeln pressen lässt. (btw. ich finds auf diese Weise auch blöd – ich will auch nicht, dass mein Erdachtes von jemand anders einfach so verwurstet wird – Richard hat mir aus der Seele gesprochen )
Außerdem glaub ich nicht, dass sie allein die Verantwortung trägt – eine Siebzehnjährige lässt man nicht einfach so herumschreiben. Hinter ihr stehen Verleger, Lektoren, Agenten, Rezensenten und ein unterstützender Künstlervater – und der weiß, wie der Kulturbetrieb tickt.
Jetzt haben die Leute etwas zum Aufregen … dem Buchverkauf wird es sicher nicht schaden – und dem beklauten Blogger wahrscheinlich auch nicht. Wahrscheinlich bekommt er eine Entschädigung, die höher ist als der Gewinn aus dem Buch, das er seinerzeit geschrieben hat … es sei ihm gegönnt
am 10. Februar 2010 um 12:01 Uhr.
Diese Maschinerie macht mich echt sauer. Wahrscheinlich ist alles nur abgekartet um das Buch zu promoten. Aber sowas ist heute ja Gang und Gäbe. Schlimm.
Die Entschädigung würd ich dem Blogger auch gönnen, ich wäre ziemlich sauer, wenn jemand anderer mit meiner “Kreativität” Geld verdienen würde
am 10. Februar 2010 um 12:17 Uhr.
Obwohl … einen intelligenten Satz von mir bei einem “Frank Schätzing” … das wär gar nicht übel
Von dem Geld würd ich mir ein ganz tolles Laptop kaufen
am 10. Februar 2010 um 12:23 Uhr.
Klar, solang es Geld dafür gibt ODER man erwähnt wird…das ist natürlich cool. Aber wenn Frank Schätzing sich mit deinen Federn schmücken würde ohne dass du es weißt, das wär ja wohl echt kacke…und bei mir genauso ^^
am 10. Februar 2010 um 12:28 Uhr.
Knete UND Erwähnung in der nächsten Auflage mein lieber Schapsadamus
Kennst du “Kathy Acker” ?
Eine amerikanische Schriftstellerin, die genau nach diesem Prinzip offen gearbeitet hat … ist ganz interessant (Wikipedia kennt die auch
am 10. Februar 2010 um 12:46 Uhr.
Das wär natürlich am besten
Les ich mal nach, danke!
am 10. Februar 2010 um 12:58 Uhr.
Ich würde nicht daran in einem Buch erinnert werden wollen, wie ich mit 17 war und was ich alles angestellt habe! Das war nämlich genau die Zeit, in der ich so einigen Unsinn veranstaltet habe
Und wer will überhaupt wissen, was eine 17-jährige so alles erlebt. Viel kann es ja nicht gewesen sein..
am 10. Februar 2010 um 13:10 Uhr.
Denk ich nämlich auch. Wahrscheinlich musste sie deshalb so viel abschreiben ^^
Ich erinner mich gern an die Zeiten zurück die hinter mir liegen. Weil so einige Scheiße gemacht haben. Aber das allen in nem Buch zu zeigen, ich weiß nicht…nur wenn ich dadurch richtig viel Geld verdienen würde
am 10. Februar 2010 um 13:18 Uhr.
Da müsste es aber schon SEHR viel Geld sein
am 10. Februar 2010 um 13:21 Uhr.
Immer diese Gier ^^
am 10. Februar 2010 um 13:37 Uhr.
teufelnocheins … ihr denkt aber auch immer nur das EINE … öhem … falls ihr noch ein paar Sätze braucht … ich weiß da auch noch was
am 10. Februar 2010 um 16:06 Uhr.
Ist ja auch wichtig ^^
am 10. Februar 2010 um 16:34 Uhr.
also ich kopiere auch. rezepte. auf papier oder einfach nur nachkochen.
am 10. Februar 2010 um 17:07 Uhr.
Also nein! Und wenn du dann auch noch vor Freunden behauptest, dass das Rezept von dir ist, dann werd ich böse
am 10. Februar 2010 um 17:12 Uhr.
nein, aber ich sag immer allen, ich hätte es selbst nachgekocht! ist der hammer und bitte versprich mir, dass dieses kleine geheimnis unter uns bleibt!
am 10. Februar 2010 um 17:23 Uhr.
Kein Problem *G*
am 10. Februar 2010 um 19:38 Uhr.
Ulricht Wickert wurde mal vorgeworfen, einen Gostwriter engagiert zu haben. Zu seinen Fernseh – journalisten Zeiten war er ja sehr eingespannt, da kann man sich natürlich fragen wie jemand es schafft, soviele Bücher zu schreiben.
am 10. Februar 2010 um 19:44 Uhr.
Dass er so viele Bücher geschrieben hatte wusste ich gar nicht mehr. Wenn ich an Wickert denke, denk ich immer an die Szene in den Tagesthemen wo er erzählt dass er Hasch raucht ^^
Aber wenn du recht hast, dann ist das schon verdächtig. Wobei er für die Tätigkeit als Sprecher ja nicht so viel tun muss, die Texte werden ihm ja glaub ich fertig gegeben und er trägt sie nach seinem Ermessen vor.
am 10. Februar 2010 um 19:45 Uhr.
oh, ich kenne weder das buch, die autorin noch den skandal – offensichtlich habe ich was verpasst?
Abschreiben ist doof. Kreativ sein ist klasse – aber das kann nicht jede/r. Ich auch nicht
am 10. Februar 2010 um 19:57 Uhr.
Dafür gleich ich deine Unkreativität aber mit meiner verdammten Megakreativität aus!!!!!
Und du hast noch gar nix davon gehört? Das geht doch durch alle Nachrichtenseiten
am 10. Februar 2010 um 19:57 Uhr.
Alles hat sie ja wohl net abgeschrieben, aber ich frage mich, warum sie ihren Ruf derart selbst sabotiert.
Jetzt gilt sie nicht mehr als Wunderkind, sondern als Wunderkindbetrügerin.
am 10. Februar 2010 um 20:00 Uhr.
Haha! Den letzten Satz würd ich doch glatt von dir klauen! Der ist echt gut ^^
Hast aber recht, könnte ihr letzter (erster) Roman gewesen sein…aber sie ist ja auch Regissörin und Schauspielerin…also ihr Brot wird sie sich sicher schon noch verdienen können.
am 10. Februar 2010 um 20:25 Uhr.
Wieder ein genialer Einfall vom Depri-Blogger
und ich musste net einmal kopieren.
am 10. Februar 2010 um 20:30 Uhr.
Ja, wenn du deine Supereinfälle durch Betrügen bekomme würdest, wären sie aber auch sofort nicht mehr so super ^^
am 10. Februar 2010 um 20:38 Uhr.
Nee betrügen tue ich nie, bin doch ein Engel und ich will in den Himmel!
Im Gegensatz zur intelektuellen 17 Jährigen.
am 10. Februar 2010 um 22:20 Uhr.
Ja, die will das nicht ^^
am 11. Februar 2010 um 02:15 Uhr.
Was die alle mit der Helene haben — ich bekomme einfach nix mehr mit, sollte wohl lieber weiter abschreiben gehen …
Meine Meinung (ohne Kommentarverlauf gelesen zu haben): Ich habe die Inhalte meines Blogs ja unter CC-Lizenz gestellt, freue mich aber nebst der Namensnennung auch, wenn jemand (vorher) mich fragt oder mir Bescheid gibt, sofern Inhalte von mir weiterverarbeitet werden, besonders wenn kommerzielle Interessen damit verfolgt werden.
Was mich daran erinnert, mich doch nochmal mit ISSN zu beschäftigen, auch wenn Blogs nicht als zu archivierende Publikationen eingestuft werden. Würde den Content-Klau zumindest schneller aufdecken, denke ich mal. (Zwecks ISSN mal bitte selbst recherchieren/GIDF.)
am 11. Februar 2010 um 08:22 Uhr.
Was diese Lizenzen angeht bin ich eher Noob. Ich dachte immer, alles was man veröffentlicht ist per se und Schutz. Ist doch hier in Deutschland auch so. Also im Prinzip braucht man ja nichtmal ein Copyright auf der Seite, das Impressum genügt schon vollkommen.
am 11. Februar 2010 um 08:53 Uhr.
Krass das manche Leute sich sowas trauen. Das mit den Bloggern stimmt halt wie du es schreibst, aber manchmal machen Leute das nur damit sie ihren Lesern was bieten können, weil ihnen eventuell zu dem Zeitpunkt nichts besseres einfällt. Und solange sie angeben von wem das ist finde ich das es okay ist. Allerdings nervt es mich dann auch wenn ich auf 20 Blogs das gleiche lese…
am 11. Februar 2010 um 08:56 Uhr.
Wie jetzt diese Story hier, die war einen Tag nach mir auch groß überall zu lesen…man, da war ich grad noch schnell genug ^^
Das andere was du ansprichst sind glaub ich die Paraden und Stöckchen, oder? Recht hast du, das ist das Ding. Wenn man im Feed ein Drittel der neuen Beiträge als Stöckchen entlarvt, das nervt schon ein wenig…
am 11. Februar 2010 um 18:54 Uhr.
Ich denke weltweit stehen eigene Texte unter Copright-Schutz. Wenn Helene ihren Text aus China geklaut hätte, hätte es warscheinlich kein Schwein mitbekommen, da Chinesen Bestsellerlisten eher nicht beobachten.
Für diesen Klau hätte sie allerdings chinesisch lernen müssen.
Viele klauen ja auch Fotos und sind sich nicht bewusst, dass sie Urheberrechtsverletzung begehen und zu Schadensersatz verklagt werden können.
Ich glaube Helene blüht gerade dassselbe.
am 11. Februar 2010 um 19:04 Uhr.
Könnte gut sein. Innerhalb desselben Landes sollte man zumindest mehr aufpassen als international, weils leichter auffliegt hehe
am 11. Februar 2010 um 19:05 Uhr.
Ich hab noch nicht mal Feuchtgebiete gelesen, weil ichs niveaulos finde. Bin ich jetzt verdammt?
am 11. Februar 2010 um 19:08 Uhr.
Nein! Feuchtgebiete ist auf den ersten Blick nur ecklig, auf den zweiten aber dazu noch ziemlich langweilig! Man konnte aus dem Werk vielleicht 2-3 nützliche Dinge mitnehmen…aber selbst die hab ich wieder vergessen
am 11. Februar 2010 um 19:49 Uhr.
Nach Lektüre einiger Seiten kann ich mir 2-3 Dinge denken.
1.: man kann mit niveauloser Scheiße beim Proletariat punkten.
2.: auch ein Buch kann als Toilettenpapier dienen.
3.: unsere Gesellschaft wird immer dümmer.
am 11. Februar 2010 um 19:57 Uhr.
Na, na na, das she ich aber anders … Kreativität scheint eh auf dem absteigenden Ast zu sein, wenn ich mir diese ganzen Paraden und Stöckchen ankucke. …
Ich finde es sehr kreativ, was manchen Leuten für Themen einfallen. Damit Dus nur weißt!!!! *g*
In allem anderen gebe ich die gerne Recht. Wer ist die Göre noch Mal, kenne ich nicht! Aber wenn das stimmt, was Du hier so in den Raum stellst: SKANDAL!
Erdbeere mit Gruß
am 11. Februar 2010 um 20:00 Uhr.
Die “Göre” kannte man vorher nicht wirklich, sie ist wohl bekannt, aber nicht der breiten Masse.
Und ja, manche Stöckchen sind kreativ…aber die große Masse nicht. Und ich mag sie trotzdem nicht ^^
am 11. Februar 2010 um 20:03 Uhr.
Der Spiegel hat einen ganz breiten Artikel über sie verfasst und plumps war sie eine Woche später in der Bestsellerliste auf Platz 5.
Ein großer Artikel dort ist wie Geld drucken. Das Magazin hat Macht, aber hätten die Journalisten nicht besser recherchieren können?
Sie hätten das Wunderkind beim Wunderkind betrügen erwischen können.
Ob Helene immer noch Platz 5 gehabt hätte?
Nieder mit den Stöckchen! Am Anfang fand ich sie ganz niedlich, jetzt ist es nur noch peinlich, wie das Arschgeweih über den Arsch der Tussen.
am 11. Februar 2010 um 20:05 Uhr.
Skandal! ‘Kann ich nicht gutheißen und finde ich eher ärmlich, wenn es von Nöten ist bei anderen zu kopieren*. Wenn wenigsten Quellen angegeben sind, wie in einer ordentlichen Diplomarbeit, okay. Aber so untragbar!
Ich habe auch gerade eine Parade laufen. Magst Du mich jetzt nicht mehr? SCHAAAAAPS
*doublicated Content mag Google gar nicht
am 11. Februar 2010 um 20:07 Uhr.
Doch klar mag ich dich noch! Das schmälert ja nicht meine Ansicht von anderen ^^ Jedenfalls solange nicht, bis deren Blogs nur noch aus sowas bestehen…
Dem ersten Absatz kann ich vollkommen zustimmen. Man sieht ja, was passiert wenn bei akademischen Arbeiten betrogen wird.
am 11. Februar 2010 um 20:08 Uhr.
In Grenzen sind die Paraden und Stöckchen ja lustig. Aber es muss auch ein Sinn dahinter stecken…
am 11. Februar 2010 um 20:10 Uhr.
Klar, da hast du schon recht. Aber ich hab mich sehr früh von sowas verabschiedet. Ich mach gern mein Ding. Und wenn ich ein Stöckchen bekomme, fühlt sich das gleich wie Zwang an und passt nicht mehr in mein Konzept. Ich meine, sowas liest sich doch eh kaum jemand durch…
1. Stimmt
2. Das wär dann aber ziemlich kratzig ^^
3. Stimmt
am 11. Februar 2010 um 20:13 Uhr.
Ich glaube, dass man nicht ganze Seiten abkupfern kann, ohne den Autor gefragt zu haben. In begrenzten Rahmen sind Zitate mit Quellenangaben zulässig.
am 11. Februar 2010 um 20:15 Uhr.
Genauso ist es.
Mit dem Arschgeweih hast du vollkommen recht ^^
Das Ding mir der Recherche ist ja immer wieder ein gerngemochtes Thema, weil die Medien immer weniger recherchieren. In diesem Fall kann man ihnen aber glaub ich nicht mal wirklich einen Vorwurf machen. Die Dame hatte ja keinerlei Quellenangaben und das Originalbuch kannte fast niemand.
am 11. Februar 2010 um 20:28 Uhr.
Ich bin fürs hemmungslose kopieren und am Ende ist Google der Gewinner, da sie ja schon ganze Bibliotheken und urhebergeschützte Bücher scannen.
am 11. Februar 2010 um 21:09 Uhr.
Jop, was Google damit in Zukunft anstellt bin ich auch mal gespannt…
am 12. Februar 2010 um 09:54 Uhr.
Habe sie gestern bei Harald Schmidt gesehen. Ich habe das Buch noch nicht gelesen und werde es deshalb noch nicht beurteilen. Dass sie allerdings ganze Passagen, zumindest in der ersten Auflage, ohne Quellennennung abgeschrieben hat, ist skandalös.
Fand sehr amüsant, dass Schmidt sie gestern gesiezt hat, sie ihn aber geduzt. Jugend von heute hat eben keine Manieren mehr.
am 12. Februar 2010 um 10:38 Uhr.
Das mit dem Duzen mach ich aber auch gern. Ich find das Gesieze immer etwas verklemmt
Mist, Harald Schmidt hab ich nicht gesehen…aber kann man ja noch in der Mediathek. Also nachher setz ich wohl mal davor!
am 12. Februar 2010 um 10:43 Uhr.
[...] Jungautorin Helene Hegemann immer weitere Beachtung findet (über hundert Kommentare allein bei Schaps), muss auch ich mich nach der gestrigen Zeit-Lektüre – entgegen meines ursprünglichen [...]
am 13. Februar 2010 um 15:17 Uhr.
Obwohl ich erst 32 bin, sieze ich die Leute eher, als sie zu duzen. Das Geduze imitiert oft Nähe, wo keine ist.
Dann lieber ein ehrliches SIE!
am 13. Februar 2010 um 15:20 Uhr.
Stimmt auch wieder. Ist im Prinzip ja auch besser. Aber iwie mag ichs gern, wenn ich Leute duze. Ich hab bisher auch nie wirklich ne seltsame Reaktion erlebt. Wahrscheinlich fühlt sich dann jeder geschmeichelt, weil das jünger wirkt ^^
am 14. Februar 2010 um 14:34 Uhr.
In manchen Regionen der Erde gibts ja gar kein “Sie”. In Schweden gibts das “du” und im Englischen das “you”. Deutschland ist da eher eine Ausnahme, deswegen nehme ich es Ausländern auch nicht übel wenn sie mich duzen.
am 14. Februar 2010 um 15:03 Uhr.
Stimmt genau. Und genau deswegen benutz ich das auch gern. Weil ich dsa viel unverkrampfter halte, wenn man geduzt wird. Deswegen fühlt man sich ja auch bei IKEA so wohl ^^
am 15. Februar 2010 um 21:04 Uhr.
Bravo Schaps, endlich mal einer, der deutlich sagt, was los ist! Liebe Grüsse Andrea
am 15. Februar 2010 um 23:13 Uhr.
Danke! ^^
am 18. Februar 2010 um 16:55 Uhr.
Also wenn mich ein Text umhaut dann wohl dieser.
Die Scharfzünglikeit mit der du Arbeitest ist einfach
umwerfend. Echt cooler Blog, aber wenn ich mir die
Kommentarmengen anschaue, dann weisst du das
auch selber
cu an other time
on an other place
der bagalutenGregor
am 18. Februar 2010 um 17:14 Uhr.
Es ist immer besser das direkt von jemandem zu hören!
Danke
am 3. März 2010 um 09:10 Uhr.
weißt, ich glaub das problem ist wie schon oben beschrieben, dass sich diese kiltur schon so eingebürgert hat, dass die relationen und die werte verschwimmen und dadurch das schuldbewusstsein vielleicht auch fehlt…zum anderen finde ich die frage auch interessant, wie so ein buch zum bestseller werden kann – also gibt es eine riesen anfrage immerhin…und das ist ja auch etwas beängstigend..
einen schicken tag wünsche ich:-)
am 3. März 2010 um 12:50 Uhr.
Oder ein riesen Kalkül, der einen Skandal einschließt
Heute wird doch jeder Scheiß gehypet, damit er erfolgreich wird, siehe Twilight.
am 3. März 2010 um 17:09 Uhr.
twilight ist zum glück an mir vorbei gegangen, habe gestern erst erfahren, dass es da um vampire geht…das geht mir alles so am arsch vorbei…da kann man so einiges noch in die gleiche kategorie einstufen…ich erinnere mich grad… vor ein paar jahren, da hatte ich nen job, so dass ich immer am hbf vorbei kam und in den büchergeschäften gabs überall dieses abgefickte buch mit irgendwas blauem drauf: P.S. ich liebe dich…und jeden tag hätte ich am liebsten aufs neue darauf gekotzt…womit beschäftigt sich die masse unserer gesellschaft…
am 3. März 2010 um 17:32 Uhr.
Im Grunde ist es mir lieber wenn die Masse Dinge mag, die auf natürliche Weise zum Erfolg werden, als künstlich gehypte Phänomene, wie diese ganzen Casting- und Disneysachen und eben auch sowas wie Twilight. Das geht ja in dieselbe Richtung.
PS Ich liebe dich kenn ich noch nicht…
am 8. März 2010 um 10:20 Uhr.
da hast du auch nichts verpasst, ist auch son “bestseller”…zwar nicht gehypt, aber dubios trotzdem:)
am 8. März 2010 um 14:05 Uhr.
Stimmt genau. Und man kann mit den weiteren Verfilmungen der Bücher auch wieder mit Riesenerfolgen rechnen…!