Die Mutter der Fische
In Uruguay werfen Gläubige als Opfer für die Mutter der Fische Parfüm und Billigschmuck ins Meer und hoffen damit auf Liebe, Geld und Erfolg im Job. Hört sich für viele bescheuert an und das ist es auch! Aber bevor sich wieder jeder über zurückgebliebenen Glaubensrichtungen lustig macht, sollte man mal überlegen ob Aberglauben und Astrologie denn soviel sinnvoller sind.
Es gibt doch wirklich Leute, die mir erzählen wie dämlich sie Horoskope und Kartenlegen finden, mir aber im selben Atemzug verklickern, dass wir permanent energetisch von Sternen und Gegenständen beeinflusst werden. Solche Leute trinken dann tatsächlich Mondwasser! Dass das Hokuspokus ist interessiert plötzlich niemanden mehr! Aber hier darf ja jeder an das glauben was er will und das ist auch gut so.
Der Grundgedanke ist ja an sich nicht wirklich falsch. Natürlich ist es physikalisch nachgewiesen, dass alles Einfluss auf uns hat. Sei es Energie oder sei es Gravitation. Astrologen behaupten aber zu wissen, was dies genau beeinflusst. Und das ist Schwachsinn. Und obwohl ich die Physikprüfung noch wiederholen muss kann ich sicher sagen, dass es scheiß egal ist unter welchem Sternzeichen man geboren wurde. Denn die Geburt ist ein relativ willkürliches Datum. Schließlich wurde schon neun Monate zuvor alles in die Wege geleitet. Wieso ist also nicht das Sternzeichen zum Zeitpunkt der Zeugung entscheidend?
Davon einmal abgesehen kann mir niemand ernsthaft verklickern, dass ein Sternzeichen, beziehungsweise derart weit entfernte Sternsysteme einen so großen energetischen Einfluss haben, dass dieser nicht von unserer Sonne oder unserem Mondes verwässert wird, die viel näher an uns dran sind. Doch es sind ja nicht nur die Grundlagen die die Astrologie entlarven.
Die Deutung ist nämlich noch viel interessanter. Die Astrologie ist so ausgelegt, dass immer die Hälfte des Gesagten auf eine Person zutrifft. Also wenn sich jemand durchliest was zu seinem Sternzeichen in einem Buch steht, dann würde derjenige der Hälfte des Geschriebenen zustimmen. Ein Wunder! Und da die Astrologie versucht sich selbst mit Erweiterungen zu beweisen, gibt es natürlich noch zahlreichen andere Einflusse, wie zum Beispiel den Aszendenten. Der hat weitere Einflüsse auf die Charakteristika jedes Menschen. Und natürlich, ihr wusstet es bereits, davon stimmt natürlich auch immer die Hälfte.
Warum? Weil alles aus Gegensätzen besteht. Wenn bei dem einen steht, er hätte ein aufbrausendes Temperament, dann steht beim nächsten er sei ruhig. Womöglich gibt es auch noch neutralere Ausdrücke, die treffen dann ja auf fast jeden zu. Und warum finden so viele Leute so etwas interessant, oder lassen sich unbewusst stark von derartigen Dingen beeinflussen? Weil sie denken, dadurch würden sie mehr über sich erfahren. Solche Leute scheinen bisher nicht wirklich zu wissen wer sie sind oder wie sie sich zu verhalten haben. Sowas kann man aber nicht mit Astrolgie ausgleichen.
Aus Aberglaube wird also ziemlich viel Blödsinn veranstaltet. So schmeißen Leute in Uruguay Plastik und Chemikalien ins Meer, um Erfolg im Job und Glück in der Liebe zu bekommen. Das ist nicht nur dumm, es ist ziemlich umweltschädlich. Jedem Menschen wird ein Sinn für Gerechtigkeit mitgegeben und jede Menge Instinkte. Wir haben Angst, weil es evolutionär wichtig war, auf der Hut zu sein. Wir wollen in die Kiste, weil es evolutionär wichtig für den Erhalt der Spezies war. Und viele Menschen glauben Dinge, die seit Jahrtausenden weitererzählt werden.
Früher konnten sich die Menschen kaum etwas erklären. Wo kommen wir her, wie entsteht Feuer und warum sterben manche früher als andere. Heute gibt es aber auf fast alle Fragen bereits Antworten und so klammert sich der Mensch an die Hoffnung, dass da irgendwas Größeres ist. Wer aber nicht weiß wer er ist, der sollte aufhören die Mutter der Fische zu verehren und endlich anfangen zu leben. Denn wer diese Lücke nicht mit Lebenserfahrung füllt, dem helfen auch kein Parfüm und kein Billigschmuck.
am 23. Februar 2010 um 13:09 Uhr.
Die Mutter der Fische, so ein Unsinn!
Aber es hilft Bierflaschen, Kippen oder Spritzbesteck in den Schreventeich zu werfen!
am 23. Februar 2010 um 13:16 Uhr.
Jap! So sieht der auch aus
am 23. Februar 2010 um 13:21 Uhr.
Also ich glaub ja an das fliegende Spaghettimonster: http://www.venganza.org/
Aber sonst: Kann mir jemand ne Taucherausrüstung verkaufen? Bezahlen würde ich wenn ich aus meinem Urlaub in Uruguay zurück komme :p
am 23. Februar 2010 um 13:23 Uhr.
Gute Idee!
Das Spaghettimonster ist natürlich ein genialer Klassiker.
am 23. Februar 2010 um 13:24 Uhr.
Ich glaube, dass ist vor allem auch ein Versuch der Menschen, sich an irgendetwas zu klammern, was ihnen einen gewissen Halt gibt im Leben. Vermutlich gibt es genügend Menschen, die es heutzutage einfach nicht (mehr) schaffen, sich aus sich selbst heraus bzw. über ihre Taten zu definieren (hui, der Satz liest sich besser, als ich ihn ursprünglich gedacht hatte^^).
am 23. Februar 2010 um 13:32 Uhr.
Ist aber echt klasse, deine Erklärung. Das wollte ich im Grunde auch sagen. Es wird aber häufig zu weit in den Himmel gehoben…das passt ja jetzt auch ^^
am 23. Februar 2010 um 13:53 Uhr.
Emotional sind wir gar nicht so viel weiter gekommen in den letzten Jahrhunderten. Wir fürchten uns noch immer davor, dass wir allein und ohne jeden Sinn zufällig in diesem Universum leben. Wir fürchten uns zu Recht vor Naturkatastrophen, aber die meisten vertrauen jetzt auf die Wissenschaft, statt auf Götter, die man mit Ritualen besänftigen wollte. Aus den Hexen und Teufeln der Vergangenheit sind jetzt Aliens geworden. Auch die wollen wir wissenschaftlich erklären – genau wie das gesamte Universum.
Tatsächlich sind wir noch genau so hilflos wie unsere Vorfahren. Also lasst die Leute Parfüm und Schmuck ins Meer werfen, und wir weiterentwickelten, glauben, dass unsere Wissenschaftler einen 30km Asteroiden mit Atomraketen vom Einschlag auf der Erde abhalten können.
Der Mensch ist einfach Opfer seines Intellekts und wird es wohl auch immer bleiben. Die Fragen “Was ist der Sinn des Lebens?”, “Gibt es einen Gott?” oder “Was ist mein Schicksal?” und der Versuch die Natur zu bändigen werden uns nie loslassen. Und jede Generation entwickelt ihre eigenen Rituale um Antworten zu finden. Cäsar hatte Auguren, die Bundesregierung die Wirtschaftsweisen, und und und …
BTW – Die Trefferquoten der Auguren und der Wirtschaftsweisen unterscheiden sich nicht. Beide raten ins Blaue hinein, und treffen selten die Realität.
am 23. Februar 2010 um 14:00 Uhr.
Und Nixon hatte die Voodooökonomen ^^
Ich weiß was du sagen willst, aber ich halte es nicht gerade für vielversprechend, wenn derartige Tendenzen an Einfluss gewinnen. Glaubst du denn nicht, dass so etwas heute besser zu beurteilen ist, als damals? Oder andersherum gefragt, wo siehst du denn überhaupt den Fortschritt der Menschheit? Nur im technischen Bereich, hört es sich zumindest an. Glaubst du nicht, dass wir durch die Aufklärung weitergekommen sind?
am 23. Februar 2010 um 14:01 Uhr.
Ich glaube einfach, dass viele Menschen einige Dinge einfach nicht akzeptieren können und deshalb an irgendetwas glauben. Das Leben ist manchmal ziemlich mies, ein anderes Mal langweilig, dann wieder besser, dann wieder schlechter. Da bekommen einige – so glaub ich jedenfalls – Angst und denken: das soll alles sein? Da muss es noch mehr geben. Und schnell kommt dann so etwas Schwachsinniges auf, wie dass es nach dem Tod noch weitergeht oder so’n Stuss (allen, die etwas anderen denken, sei das gegönnt, ich möchte da keinem auf die Füße treten…).
Die Vorstellung von NICHTS ist schwieriger als die Vorstellung einer diffusen, fremden Macht (ob es nun Gott ist, das unsichtbare rosa Einhorn, der Große Geist, Manitu oder Mutter Beimer).
Ach ja: Hab ich schon erwähnt, dass ich als Wassermann zu den Luftzeichen zähle? Na, wenn das kein Schwachsinn ist, dann weiß ich’s nicht
am 23. Februar 2010 um 14:09 Uhr.
Also ein Luftikus bist zumindest schonmal!
Die Frage ist ja aber auch, ob solche Menschen nicht besser dran wären, wenn sie ihr Leben ändern würden. Probleme zu lösen, indem man nach Antworten im spirituellen Bereich sucht, der keine Antworten liefern kann, sondern nur in (moralisch fragwürdige) Richtungen verweist, ob das eine so gute Hilfe ist?
am 23. Februar 2010 um 15:06 Uhr.
Doch, natürlich haben wir Fortschritte gemacht. Wir haben unsere Zivilisation vorangetrieben, Gotteslästerer und Ehebrecherinnen werden nicht mehr überall auf der Welt gesteinigt. Nein, im Ernst, natürlich hat sich die Gesellschaft weiterentwickelt. In den meisten westlichen Gesellschaften ersetzt der Rechtsstaat die “Gesellschaft der Ehre”. Streitigkeiten werden vor Gericht ausgetragen, und das Gewaltmonopol liegt in den Händen des Staates. Gewitter und andere Naturvorgänge werden von den meisten Menschen als erklärbare Phänomene angesehen und nicht mehr als Zorn der Götter. Das sind große Fortschritte! Der technische Fortschritt ist noch viel größer, ja gerade zu atemberaubend rasant wachsen die technischen Möglichkeiten des Menschen, aber in unseren Grundängsten hat uns all das nicht weitergebracht. Es ist nach wie vor eine verschwindend geringe Anzahl von Menschen, die ohne einen Gott, ein Leben nach dem Tode oder ohne die Frage nach dem Sinn des Lebens auskommen. Dabei haben schon die ersten Philosophen erkannt, dass diese Fragen sinnlos sind, weil sie nicht beantwortet werden können. Und noch weniger Menschen wollen sich mit dem Gedanken abfinden, das der Mensch im Kosmos bedeutungslos ist. Wir Menschen sind nur eine Spezies von vielen, und unsere spezifischen Fähigkeiten machen uns nicht bedeutender als alle anderen Wesen.
Für viele Menschen mag eine derartige Ansicht verstörend sein, finden sie doch ihren alltäglichen Halt im Glauben an Götter, an ein besseres Leben nach dem Tode oder einfach nur im Glauben an eine gottgegebene persönliche Bestimmung. Solang sie nicht versuchen mich zu missionieren, soll mir das Recht sein. Aber die Menschheit als solche ist erst dann einen Schritt weiter gekommen, wenn sie begriffen hat, dass sie nur ein beliebiger Teil der Natur ist.
am 23. Februar 2010 um 15:20 Uhr.
Ich kann deinem Kommentar bedingungslos und vollkommen zustimmen! Ich drücks nur irgendwie häufig etwas komplizierter aus! Aber ich behaupte einfach mal, dass du einfach schon mehr Erfahrungen gemacht hast
am 23. Februar 2010 um 15:23 Uhr.
Ich habe einfach ein paar Jahrzehnte Vorsprung …
am 23. Februar 2010 um 15:28 Uhr.
Das meinte ich, wollte es nur nicht so direkt sagen ^^
am 23. Februar 2010 um 15:39 Uhr.
Laut chinesischem Horoskop bin ich ein TIGER. So hatte meine Frau es mir wenigstens erzählt. Mann war ich stolz. Bei näherer Prüfung meines Geburtsdatums kam dann leider doch nur ein Rabbit (Hase) raus. Shit happens.
am 23. Februar 2010 um 15:40 Uhr.
Tja, besser als die Ratte, nech?
am 23. Februar 2010 um 15:47 Uhr.
Von den meisten Orten in der westlichen Welt kann man die Sterne gar nicht mehr sehen, weil sie durch Smog oder Lichtsmog nicht zu sehen sind.
Als ich in einer recht urigen Landschaft in der Toskana war und die Sterne alle sehen konnte, da bekam ich Ehrfurcht vor der Schöpfung und vor dem Kosmos.
Wenn jemand dieses Naturerlebnis mitten in einer Sommernacht erlebt und Sternschnuppen beobachtet, dem wird klar, warum unsere Vorfahren sich mit Horoskopen beschäftigten und warum sie so ihrem Leben eine Ordnung geben wollten.
An diesem Halm unserer Vorfahren halten sich heute noch viele, weil das zivilisierte Leben viel chaotischer ist, als wir uns in der Vergangenheit erträumt hatten.
Daher erlebt die Religion und irgendwelche Kulte eine Renaissance und die Menschen pilgern zu Wunderheilern und sonstigen Quaksalbern.
Und trotz allem bleibt dem Geheimnis unserer Existenz zwei wichtige Fragen vorenthalten: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Und aus diesen zwei Unsicherheiten suchen Menschen nach Sicherheit und diese finden sie in Horoskopen, Wunderorten, Wunderheilern, Heilsteinen, Religionen…
am 23. Februar 2010 um 15:59 Uhr.
Was die Fragen umso seltsamer macht. Woher wir kommen ist ja im Prinzip geklärt und wohin wir gehen fragt sich ja eh jeder Einzelne auch selbst über sich. Im Prinzip sind die Fragen also schnurz. Viele Leute wollen aber nicht wahrhaben, dass es so “einfache” Erklärungen gibt. Ignorant eben.
am 23. Februar 2010 um 16:05 Uhr.
Du bezeichnest sie als ignorant.
Also ich glaube ja an einer Existenz vor unserem Leben.
Kannst du das Gegenteil beweisen?
Ich glaube an eine Existenz nach dem Leben.
Kannst du das Gegenteil beweisen?
Und daher ist es nicht schnurzegal, sondern für viele wichtig.
am 23. Februar 2010 um 16:09 Uhr.
Natürlich kann man im Gegenzug auch mir Ignoranz vorwerfen, das stimmt.
am 23. Februar 2010 um 16:09 Uhr.
Natürlich hat sich die Welt und ihr Wissen in den letzten Jahrhunderten stark weiterentwickelt. Wir können alles bis zum Urknall mehr oder weniger zurückverfolgen, aber die Frage nach dem davor ist immer noch genauso ungeklärt wie vor Jahrhunderten die Entstehung der Welt. Daher suchen die Menschen nach Erklärungen und vor allem Absicherungen.

In Südamerika schütten sie beispielsweise immer ein wenig Schnaps für Mutter Erde auf den Boden. Ob´s hilft?
Ich weiß es nicht. Aber für mich gilt folgendes. So spannend die Fragen “Wo kommen wir her?” und “Wo gehen wir hin?” sind. Wichtiger ist doch die Frage:
“Was machen wir dazwischen?”
Gruß
Fulano
am 23. Februar 2010 um 16:17 Uhr.
Das ist und bleibt die wichtigste Frage. Und das ist auch das Problem mit vielen Menschen. Sie machen sich viel zu viele Gedanken, was davor und danach ist. Das macht krank, weil es dafür keine Antwort gibt. An Wunschvorstellungen zu glauben steht natürlich jedem offen, aber haben mit dem richtigen Leben nichts zu tun.
am 23. Februar 2010 um 16:18 Uhr.
Dazwischen würde ich gerne ein ausgefülltes schönes Leben führen, ohne Depressionen wie sie mich seit Jahren quällen.
am 23. Februar 2010 um 16:38 Uhr.
Das glaub ich. Das würd jeder gern. Jeder hat Probleme. Manche mehr manche weniger. Aber es gibt niemanden ohne.
am 23. Februar 2010 um 16:42 Uhr.
Dieter Bohlen scheint immer super drauf zu sein, geile Frau, geile Karriere…
Manchmal hätte ich lieber die Probleme der anderen, statt meine Depressionen.
am 23. Februar 2010 um 16:49 Uhr.
Die Frage ist häufig wem es schlechter geht. Man selbst denkt fast immer es geht einem am schlechtesten.
Diejenigen die anscheinend nie Probleme haben tun aber nur so.
am 23. Februar 2010 um 16:51 Uhr.
Hmm, ich denke aus meiner eigenen Erfahrung kann ich schon behaupten, was schlecht gehen wirklich bedeutet.
Vielleicht gehts einem anderen noch ein wenig schlechter, als mir.
Aber beruhigen tun mich solche Vergleiche “Wem gehts denn noch schlechter” überhaupt nicht, weil ich mich zuerst selbst fühle und erlebe.
am 23. Februar 2010 um 16:53 Uhr.
Das meinte ich ja. Sowas soll nicht beruhigen. Das ist eine Illusion, weil es einem selbst häufig am schlechtesten geht. Das soll keine Definition der Bedeutung sein, nur die subjektive Wahrnehmung. Die macht viele Menschen doch so arrogant, denen es nicht wirklich schlecht geht, es aber denken.
am 23. Februar 2010 um 16:55 Uhr.
Ich denke auch, dass man die eigene Situation oft schlechter einschätzt als die der anderen. Habe keine Erfahrung mit ernsthaften Depressionen und möchte mich daher nicht dazu äußern.
Weiß aber aus Erfahrung: Wer Sachen positiv angeht, hat auch öfter Erfolg!
Gruß
Fulano
am 23. Februar 2010 um 17:00 Uhr.
So ist es!
am 23. Februar 2010 um 17:07 Uhr.
Leider funktioniert der Satz “Wer Sachen positiv angeht, hat auch öfter Erfolg.” bei einem Depressiven überhaupt nicht, weil das Leben als sinnlos wahrgenommen wird.
Vielleicht hält manche der Glaube an Horoskopen und esoterischen von einer Depression fern.
am 23. Februar 2010 um 17:13 Uhr.
Vielleicht solltest Du es trotzdem mal versuchen. Vor allem das Versuchen ist wichtig. Sehe darin jedenfalls größere Erfolgschancen, als einfach nur anderen sein Leid zu klagen.
Das ist nicht böse, sondern ernst gemeint.
Gruß
Fulano
am 23. Februar 2010 um 17:21 Uhr.
Einem Laien fallen solche Ratschläge leicht, aber in den Ohren von Depresssiven klingen solche Ratschläge wie Hohn und sie fühlen sich nicht ernst genommen.
Aber ich will dir da kein Vorwurf machen und daher sollte man am besten meinen Blog besuchen, um sich über die Krankheit zu informieren.
Dort kann man auch gerne mit mir darüber diskutieren.
Ich selbst versuche immer wieder gegen diese Krankheit anzukämpfen, was mir mal schlechter, mal besser gelingt.
Außerdem kommen wir gerade vom Thema ab.
Meine Homepage zum Thema: http://www.depressionen.de.tl
am 23. Februar 2010 um 17:42 Uhr.
Nimms mir nicht böse, aber Depressionen sind nicht mein Thema und ehrlich gesagt interessiert es mich auch nicht sonderlich.
Ich wünsch Dir trotzdem viel Erfolg.
Gruß
Fulano
am 23. Februar 2010 um 18:03 Uhr.
Vielleicht wird dich das Thema mal interessieren, wenn du selbst depressiv wirst oder jemand aus deiner Umgebung.
Die Warscheinlichkeit für sowas liegen nicht einmal schlecht, angeblich wird jeder vierte depressiv in seinem Leben.
Die meisten wollen nichts über das Thema wissen und diese Freiheit lasse ich ihnen gerne, so lange sie mich nicht mit ihren Pseudoweisheiten quällen wie man glücklich sein kann.
am 23. Februar 2010 um 18:26 Uhr.
Das mit jeder Vierte wird depressiv, damit ist wahrscheinlich jegliche Form, auch vorübergehende, gemeint. Es gibt ja wie bei jeder Krankheit Stufen.
Aber das ist wirklich grad weit vom Thema entfernt. Dies ist zwar kein Forum, aber irgendwie gings hier um Hochstapler und nicht um Krankheiten
am 23. Februar 2010 um 18:42 Uhr.
Ja manchmal kommt man von dem Thema ziemlich ab, wobei auch solche Exkursionen sich lohnen können.
Bist du Schaps nie abergläubisch?
am 23. Februar 2010 um 18:58 Uhr.
Nein, bin ich nicht. Immer wenn ich mich dabei erwische wird mir gleich wieder klar, dass es Blödsinn ist.
am 23. Februar 2010 um 19:08 Uhr.
Lieber Schaps,
mein Blog war früher langweilig, muß eben mal Tränen trocknen. Meine Mama und ich sind Krebsgeborene, also beide Sensibelchen, hättest du das gewusst, dann wären diese harten Worte nicht gefallen
Wie sagt mal ein älterer Herr zu mir ” Wir nehmen uns viel zu wichtig “, recht hat er, nach dem Tod soll was ganz großes passieren, also ich denke viele machen sich Mut. Ein klasse Thema hast du dort aus dem Ärmel gezaubert, vielen Dank.
Viele Grüße, Fred
am 23. Februar 2010 um 19:10 Uhr.
Ja, “gezaubert” ^^
Dein Blog war nie langweilig, aber jetzt gefällts mir grad besonders gut
am 23. Februar 2010 um 19:14 Uhr.
Ich bin Waage, aber ich bin wirklich harmoniebedürftig!
Mein Horoskop kann nicht irren!
am 23. Februar 2010 um 19:17 Uhr.
Soll das nicht grad eine Eigenschaft der Waage sein?
am 23. Februar 2010 um 19:25 Uhr.
Hallo Depri,
recht hast du.
Viele Grüße, Fred
am 23. Februar 2010 um 23:10 Uhr.
Dank der Klimaerwärmung rücken wir “bekanntermaßen” immer näher an die Sonne heran
vielleicht profitieren wir alle von deren Einfluss und müssen nicht mehr ins Solarium
Zum Thema Aberglaube: okay das mit der Meerwasser-Verunreinigung muss nun wirklich nicht sein. Ansonsten sehe ich das Thema eher entspannt.
Erdbeere, mit eigenem Domain-Gruß Erdbeere
@ Depri-Blogger: bin auch Waage und ebenfalls harmoniebedürftig
am 23. Februar 2010 um 23:13 Uhr.
Bei den Einflüssen hast du natürlich recht ^^
Normal seh ich das auch relativ neutral, aber viele machen sich zu Sklaven ihres Glaubens, ob aber oder ohne
btw: heißt das nicht Erdbeere, mit doppel e und nicht doppel r ?
am 24. Februar 2010 um 08:50 Uhr.
Da hast du ja ein nettes Thema aufgerufen, lieber Schaps.



An Sternzeichen glaub ich persönlich nicht. Wir setzen uns aus den Erbanlagen von jeder Menge Vorfahren zusammen, werden in bestimmte Verhältnisse hineingeboren, auf die wir reagieren müssen
Eine Bekannte von mir ist in der Richtung absolut gläubig – und wenn ich sie dann mit meinem untypischen Sternzeichenverhalten konfrontiere, kommen Aszendenten und äußere Umstände ins Spiel
Und zum Thema Aberglaube – ein mehr oder weniger großes Stück steckt vielleicht in jedem von uns – und wenn es nur der Wunsch ist, dem Schicksal ein bisschen auf die Sprünge zu helfen und sich selbst damit Mut zu machen. Sei es eine Kerze in einer Kirche anzünden oder bei einer Prüfung etwas Vertrautes mit sich zu tragen.
Schlimm find ich, dass manche Menschen immer penetranter werden, je abstruser die Eso-Wahrheiten sind, die sie verkünden
Und zur Meerwasserverunreinigung:
Vielleicht sollte man den Leuten irgendwie nahebringen, dass sie biologisch abbaubares Opfermaterial hineinwerfen sollen – die große Mutter der Fische wäre damit sicher glücklicher
Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde als das Auge sieht; aber das gehört in den Bereich persönliche Erfahrungen und die sind nun mal bei jedem anders – das sollte man respektieren.
Einen schönen Tag wünscht
Sabine
am 24. Februar 2010 um 12:26 Uhr.
Stimmt, in China verbrennen die Leute doch so nachgemachte Gegenstände aus Pappe. Soweit könnten die Leute in Uruguay ja wenigstens auch mal kommen
Dass jeder ein wenig abergläubisch ist stimmt. Man kann es aber ignorieren, wie ich, oder ihm “verfallen”, mir fiel grad kein besseres Wort ein.
am 24. Februar 2010 um 15:36 Uhr.
Lieber Schaps,
na, da hast du ja wieder ein Thema ausgegraben.
Die Mutter der Fische kannte ich noch gar nicht. Interessant. Ich frage mich nur, was sie mit dem Zeug soll. Aber ich will mich darüber ganz sicher nicht lustig machen. Die Menschen sind halt da so reingewachsen, in diese Kultur. Na ja, und vielleicht hilft es ihnen ja auch, weil die Menschen daran glauben. Ist ja so, wenn ich selbst an etwas feste glaube, dann sind die Chancen erheblich besser, dass das, was ich tue auch funktioniert, weil ich da ganz anders rangehe.
Astrologie… oha. Die einen glauben fest dran und die anderen finden es albern. Ich liege irgendwo dazwischen, denke ich. An irgendwelchen komischen Voraussagen aufgrund eines Sternzeichens glaube ich aber auch nicht.
Ich weiß nicht, ob da was dran ist oder nicht. Es gibt so viel, was wir nicht wissen und nicht alles ist erklärbar. Muss es aber auch nicht. Eigenartigerweise bin ich immer wieder darüber gestolpert, dass ich mit einigen Sternzeichen besser auskomme als mit anderen. Hmmmm, woran das liegt weiß ich auch nicht so genau. Heute beschäftige ich mich auch nicht mehr so doll damit, aber es fällt mir immer noch gelegentlich auf. Natürlich gibt es auch schon mal Ausnahmen. Das liegt dann ganz sicher am Aszendenten.
Ich nehme mal an du meinst den Aszendenten und nicht den Transzendenten? Oder? Früher habe ich gerne in solchen Sternzeichenbüchern herumgestöbert. Und es war mir sowas von egal, was andere davon halten.
Liebe Grüße,
Martina
am 24. Februar 2010 um 16:05 Uhr.
Ja, der verdammte Aszendent! Da hab ich mich wohl “verschrieben”
Dass du mit einigen “Sternzeichen” besser kannst, ist wohl Zufall. Denn die Ausnahmen bestätigen ja wie immer die Regel. Boah, wie ich den Spruch hasse ^^
Dass die persönliche Einstellung viel zu tun hat mit Erfolg stimmt, aber das kann man auch erreichen, ohne auf ein Horoskop zu vertrauen.
am 24. Februar 2010 um 16:13 Uhr.
Lieber Schaps,
dann muß ich jetzt richtig Gasgeben.
Das wird eine schwere Aufgabe, ich hoffe ich kann daegegen halten
am 24. Februar 2010 um 16:42 Uhr.
Auf mein Niveau wird wohl kaum jemand kommen
am 24. Februar 2010 um 16:58 Uhr.
Waaaaaaaaaaas, ich glaube ich Lüge.
am 24. Februar 2010 um 17:07 Uhr.
Du doch nicht!
am 24. Februar 2010 um 17:22 Uhr.
Klar kann man das ohne auf ein Horoskop zu vertrauen. Tun ja auch gar nicht so viele. Aber viele brauchen irgendwas, um an daran glauben zu können, dass etwas Bestimmtes klappt. Der eine wirft was ins Meer, der andere befragt die Sterne, wieder ein andere braucht einen Glücksbringer… das lässt sich wohl endlos weiterführen.
Und dann gibt es natürlich so Schapse, die einfach ohne was an sich glauben können.
am 24. Februar 2010 um 17:59 Uhr.
Haha! Also ich versuchs zumindest. Sowas wie Glücksbringer hab ich auch ziemlich früh abgelegt, weil mir da schon klar war, dass sowas nichts bringt
am 24. Februar 2010 um 19:07 Uhr.
1974 ist Deutschland Fußballweltmeister geworden, weil der Opa meines Nachbarn eine Voodoo-Puppe im Holländischen Nationantrickot so bearbeitet hat, dass die Niederländer keine Chance hatten und dann ja auch verloren haben. Ich hab´s genau gesehen… so! Nun kommt Ihr…
am 24. Februar 2010 um 19:09 Uhr.
Ja shit! Hm…das würfelt das alles wirklich ziemlich durcheinander!
Es haben bestimmt auch welche Daumen gedrückt. Jetzt frag ich mich was mehr gebracht hat!!
am 24. Februar 2010 um 19:09 Uhr.
Ein Krebs lügt niemals
schade eigentlich
am 24. Februar 2010 um 19:10 Uhr.
Ach bist du einer? Und was machen die bösen Widder? Ich soll ja aufbrausend sein *gähn*
am 25. Februar 2010 um 11:41 Uhr.
ich kenn da so manche Flüsse in die sollte dringend mal der ein oder andere Hektoliter Parfum geleitet werden.
am 25. Februar 2010 um 11:44 Uhr.
Zum Beispiel der Ganges? Aber Parfüm reicht bei vielen Flüssen nicht aus…die Leichen stören trotzdem noch
am 25. Februar 2010 um 12:06 Uhr.
Und dann riechen die Fische nach Chanel No.5? Lecker!
Gruß
Fulano
am 25. Februar 2010 um 12:13 Uhr.
Haha! Gute Idee ^^
am 26. Februar 2010 um 15:03 Uhr.
für so manchen gallischen Fischverkäufer würde ein parfümierter Fisch so manche Schlägerei vermeiden.
am 26. Februar 2010 um 18:21 Uhr.
Und WAS für Schlägereien ^^
am 26. Februar 2010 um 19:00 Uhr.
Gibts hier niemanden, der sich zum Aberglauben bekennt?
am 27. Februar 2010 um 15:27 Uhr.
Die melden sich wohl einfach nicht
am 1. März 2010 um 14:49 Uhr.
http://adoleszenznightmare.blo.....edium.html
am 1. März 2010 um 15:33 Uhr.
Sehr geiler Text im Link! Danke!
am 5. März 2010 um 16:22 Uhr.
Kann das sein, dass die in Uruguay ziemlich doof sind, nehhh oda? – Andererseits, wie schon angemerkt, ist och nur ‘n anderer (Aber-) Glaube und an irgendwas muss Mensch glauben, sonst ist doch alles sinnlos. – Von daher, Mutter der Fische, Jesus oder Odin, denken und denken lassen, höhöh
.
am 6. März 2010 um 13:21 Uhr.
Jetzt kann man wieder klasse das fliegende Spaghettimonster nennen. Oder das unsichtbare rosa Einhorn ^^