Vergesst Projekt 52, Projekt Zwanzig Zehn und Projekt Peacemaker! Denn jetzt kommt Projekt 1!

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Das Winterloch! Überall nur Katzenbilder, Stöckchen und Plogbaraden!
Dazu redet immernoch jeder über Avatar. Leute, man kuckt sich den Film in 3D an (Pflicht), beweihräuchert sich gegenseitig weil man die komplizierte Handlung verstanden hat und dann wars das! Ich werde jedenfalls nicht drüber schreiben, das hat ja eh schon jeder Blogger gemacht der was von sich hält. Dem hohen Druck der Einfallslosigkeit konnte ich jedoch nicht standhalten und nachdem ich noch einmal tief durchgeatmet habe kam mir so die zündende Idee zu Projekt 1. Aber damit ihr nicht wieder auf seltsame, irreführende und total abwegige Gedanken kommt. Mit Projekt 1 ist natürlich mein Bestreben gemeint, in allen kommenden Prüfungen Einsen zu schreiben!!!
Die Macher von Avatar dürften übrigens dieselbe Idee gehabt haben. Also das mit Projekt 1. Das sieht man einerseits am Trip (Die Effekte) und andererseits am Erfolg (Wie bei Schaps). Der Film hat nämlich gerade Titanic als erfolgreichsten Film aller Zeiten abgelöst. Eine ganze Generation Männer atmet auf – Die Titanic ist doch nicht unsinkbar!

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Frauen nehmen uns die Arbeitsplätze weg!!!

Es ist erstaunlich, dass bis heute nicht jeder in diesem Land dieselben Rechte besitzt. Heute ist selbstverständlich vieles besser als noch vor einigen Jahren und Jahrzehnten. Aber es wurde nicht nur alles besser, sondern anderes auch schlechter. Wenn man heute von Emanzipation redet, denkt man sofort an die der Frau. Aber ganz ehrlich. Wer ist bitte ernsthaft der Meinung, Frauen wären in unserer Gesellschaft nicht emanzipiert, gleichgestellt mit Männern? Es ist immer wieder ärgerlich Artikel zu lesen und Beiträge zu sehen, denen die Aussage zugrundeliegt “Frauen verdienen weniger als Männer”, wenn man weiß, dass das so eben nicht ist.

Dazu gehört auch die Tatsache, dass Männer eher als Frauen gesundheitlich gefährliche oder arbeisintensive Berufe ausüben. Während Frauen zum Gegenteil tendieren. Dass dieses Gegenteil in vielen Fällen einen geringeren Lohn aufweist, scheint auf den ersten Blick ungerecht, hat aber nichts damit zu tun, dass es Frauenberufe sind. Ein erstklassiges Beispiel für “Cum hoc ergo propter hoc”. Wenn also ein Querschnitt durch die Gesellschaft gezogen wird, dann verdienen Frauen in der Tat weniger als Männer. In den einzelnen Berufsgruppen gibt es jedoch kaum Unterschiede.

Nahmen uns in den 90ern noch Ausländer die Arbeitsplätze weg, sind es als nächstes wohl die Schwulen. Seit wievielen Jahren ist Frauenfeindlichkeit denn gesellschaftlich nicht mehr akzeptiert? Seit den 50ern? Das was wir heute noch haben sind normale Vorurteile. Jeder hat Vorurteile gegen alle und jeden. Man gibt es nur ungern zu. Sobald man willkürlich Gruppen zieht und von “den” Frauen redet, offenbart man doch sofort ein Vorurteil. Immer wenn man pauschalisiert sind Vorurteile im Spiel. “Die” Frauen bekommen Kinder und kosten Unternehmen Unmengen an Geld. “Die” Unternehmen können sich vor Mutterschaftsurlauben bestimmt nicht retten, so hoch wie hierzulande die Geburtenzahlen sind! Und sicher stellen sie lieber einen unqualifizierten Mann ein und geben ihm ein höheres Gehalt, als sie es einer qualifizierten Frau geben würden. Das klingt sehr ökonomisch. Wegen solcher Querschüsse Quoten zu fordern entzieht sich heutzutage jedem Realitätssinn.

Man kann nicht pauschal mehr Frauen in Führungspositionen fordern. Das kommt von selbst. Tatsache ist, dass viele Mütter trotz guter Ausbildung nach der Geburt anders als zuvor geplant, dann doch nicht wieder in den vorherigen Job zurückkehren und ihnen eine steile Karriere nicht mehr wichtig erscheint. Dass dafür aber jedesmal die Männer herhalten müssen, ist nicht wirklich fair. Es ist sogar umso erstaunlicher wenn man ins Detail geht. Denn gesellschaftlich im Vordergrund stehen nicht einmal die Kinder, sondern die Frauen selbst. Welcher Konsens hatte jemals nur das Beste für das Kind als Ziel? Nein, es geht immer darum, wie man als Mutter schnell wieder in den Beruf einsteigen kann, wie man als Mutter möglichst schnell irgendwo das Kind unterbringt und wie man als Mutter Karriere und Kind vereinbaren kann. Die Kinder an sich sind niemals Zentrum der Debatte.

Männer sterben früher als Frauen, leben ungesünder, arbeiten gefährlicher, haben kein eigenes Ministerium, sind frauenfeindlich und faul und verdienen trotz allem mehr Geld. Das muss wahrlich eine Verschwörung sein die da im Gange ist. Nein, die Frauenfeindlichkeit die der Gesellschaft unterstellt wird, ist kompletter Unsinn. Und ohne dieses permanente Bombardement von Medien, Regierung und Nachplapperern würde es sich um einiges stressfreier leben.

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