Wieder einmal gibt es etwas über diverse Filme zu meckern, die entweder völlig unberechtigt Erfolg hatten, unberechtigt gehypet wurden oder die von vornherein schon unerfolgreich und unbeliebt waren. Macht bloß einen Bogen um diese Filme, wenn ihr nach dem nächsten Videoabend nicht solo sein wollt!!
Spiderman 3
Schämt sich Tobey Maguire denn eigentlich nicht? Wie konnte er überhaupt freiwillig den Vertrag für diesen Film unterschreiben? Nicht nur, dass er so einige Längen hat, in den Szenen in denen es abgehen soll, passiert auch nicht viel. Die Hochhausszene ist das Einzige das mir wirklich in Erinnerung bleiben wird. Und der Auftritt von Peter Parker in der Bar. Auf Emo geschminkt und offensichtlich ungeduscht auf Vollassi machen, das ist nicht lustig oder cool, das ist einfach nur peinlich! Hoffnung machten der Sandmann und Venom, doch gerade diese kommen zu kurz in dem Film mit den tausend Bösewichten. Und was soll diese völlig überflüssige Affäre von Spidys bestem Kumpel mit Mary Jane? Ah, das ist alles zu viel! Warum das Ding vor dem dritten Fluch der Karibik Teil kurze Zeit der teuerste Film aller Zeiten war, ist nicht ganz geklärt. Die hochgelobten Effekte hätten um einiges besser sein können!
Fazit: Spiderman entwickelt sich zum Sammelsorium schlechter Schauspieler
World Trade Center
Was ist das? Soll es eine Art Denkmal sein? Oder Gefühlsverarbeitung? Oder vielleicht nur Geldmacherei? Um ehrlich zu sein, ich kann es auch nicht vollends beantworten, aber ich schätze mal von allem etwas. Und genau da ist das Problem. Der Film ist schlecht. Für Gefühlskino ist er viel zu plump, für ein Denkmal irgendwie nichtssagend und für Geldmacherei sind die Effekte einfach nur schlecht! Zur Handlung brauche ich glaub ich nichts zu sagen, außer dass der Film quasi mit den Anschlägen beginnt. Man sieht aber nichts, man hört im Prinzip nur. Was durchaus effektvoll sein kann, wie Fahrenheit 9/11 gezeigt hat, hier aber wirkt alles verkrampft und stocksteif. Actionkino darf man hier zwar nicht erwarten, aber dieser Film kommt daher, als ob er von vornherein vom Zuschauer verlangt sein verdammtes Mitgefühl zu zeigen. Denn was soll er sonst bewirken? Aufklären ja sicherlich nicht, das was an dem Tag passierte wird wohl jeder kaum mehr vergessen. Was hier eindeutig fehlt sind die Bösen. Ohne die Bösen wirken die Guten blass und unbeholfen.
Fazit: Die Botschaft verpufft im Staub der Türme
The Hills have Eyes 2
Ach du heiliges Minarett!! Ich habe immer noch Angst. Angst, dass dieser Horror nicht mehr endet. Was haben wir getan, dass wir diesen Film verdient haben? Um es mal kurz zu fassen, es gibt keine Story! Eine Einheit der Nationalgarde wird in ein entlegenes Camp geschickt, weil der Kontakt abgebrochen ist. Dort angekommen finden sie dieses verlassen vor und bekommen keine Verbindung mehr zur Außenwelt. Und nun beginnt das Leid. Unser aller Leid. Das Dümmste das man jetzt machen kann, ist sich aufzuteilen um herauszufinden was passiert ist. Vor allem wenn einem ein mysteriöses Lichtzeichen vom Berg gespiegelt wird. Davon einmal abgesehen, dass in der Nähe zuvor ja auch ein schlimmes Gemetzel stattgefunden haben muss, siehe “The Hills have Eyes”. Aber niemand weiß mehr von den eckligen Landeiermutanten, denn auf einmal leben sie in Höhlen und nicht mehr in Häusern. Ich weiß nicht mal mehr ob den Film überhaupt jemand überlebt, ich habs jedenfalls fast nicht mehr geschafft!
Fazit: Der Film ist so hohl wie die Löcher in denen die Mutanten hausen!
Der Love Guru
Das ist der schlechteste Austin Powers Teil aller Zeiten! Ach Moment, das ist ja was ganz anderes, wirkt aber wie ein schlechtes Ripoff. Was im Teufelns Namen hat sich Mike Myers hierbei gedacht? Was soll das? Der Film ist nicht lustig! Er ist beschissen! Wie konnte er nach der genialen Austin Powers Trilogie nur so einen Schund produzieren? Und nichtmal, dass ich damit allein stehe! Das Ding floppte auch noch grandios an den Kinokassen. Und wie konnte das Teil eigentlich über 60 Millionen Dollar kosten? Ich befürchte, ein gewisser Teil war die Gage für Myers und für Ben Kingsley, womit dieser auch seinen Tiefpunkt erreicht hat. Der Film war so schlecht, ich weiß eigentlich nichts mehr über die Handlung. Irgendwie war Mike Myers ein Guru der die Liebe predigt, was eher wie ein permanenter Drogenrausch daherkommt. Auf jeden Fall hat er so eine Art Konkurrenten und will mit erfolgreichen Therapien von verkrachten Paaren in der Gunst der Menschen wieder steigen. Poah, das klingt so blöd, das muss die Handlung gewesen sein!
Fazit: Sollte man mehr erwarten wenn Myers und Kingsley zusammentreffen?
Planet der Affen
Totally shitty from Chimpan-A to Chimpan-Zee! Das Original ist ein Meisterwerk und Klassiker, obwohl ich Charlton Heston nie mochte. Hinter gelungener Maske verbirgt sich Geldmacherei, Faulheit und Ideenlosigkeit. Dass Tim Roth und Mark Wahlberg hierfür unterschrieben haben, muss wohl mit einem Karrierehänger begründet werden. Dabei mag ich sie! Die Handlung ist zwar erstaunlicherweise näher am Roman als der Klassiker, das macht den Film aber nicht besser. Durch einen Riss in der Raumzeit, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, gelangt Mark von einer Raumstation auf einen Planeten, auf dem die Menschen offensichtlich eine von Affen unterworfene Spezies darstellen, die nicht reden können. Da Mark dies aber kann, sehen die Affen ihn als gefährlichen Feind an und wollen ihn töten. Natürlich kommt es zum Aufstand der Menschen und zu einem finalen Kampf, der sich am Wrack der auf denselben Planeten gestürzten Raumstation austrägt und in einer tränentriefenden Szene endet, in der Marks Lieblingsforschungsaffe auf tragische Weise ums Leben kommt. Da der Lieblingsaffe aber glücklicherweise eine Raumkapsel gesteuert hatte und aus unerklärlichem Grund nach Mark auf dem Affenplaneten strandet, obwohl er vor ihm in sie hineinflog, kann Mark nun mit eben dieser Kapsel fliehen um durch die Anomalie wieder in seine Zeit zu gelangen. Denn wie sich herausstellte, ist der Affenplanet die Erde in der Zukunft (Ihr Wahnsinnigen!!!). Mark landet aber in einer alternativen Realität unserer Gegenwart, in der die Erde von Affen besiedelt ist und Abraham Lincoln scheinbar ein Affe war.
Fazit: Affenschitt ist garantiert angenehmer als das hier!
Anaconda
Wer mag es nicht, wenn Rapper oder Popstars in Filmen mitspielen? Ich!! Und Anaconda ist dafür ein sehr guter Grund. Jennifer Lopez in ihrer ersten großen Rolle ist so dermaßen übel, da vergisst man fast, dass die Dame ein, zwei gute Songs produziert hat. Ich meine, 99% aller Filme mit Riesenmonstern sind zunm Kotzen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich weiß grad nicht mal mehr, woher diese dämliche Anaconda überhaupt kommt, ich glaub das wird an keiner Stelle erwähnt. Sie ist einfach eine…große Anaconda!! Aber zurück zur Qualität des Films. Angefangen in der Mitte, mit meinem Lieblingsbeispiel. Dem bergauf fließenden Wasserfall. Ja richtig, in “Anaconda” gibt es einen Wassersteig, der zustandekam, indem eine Szene falsch gedreht wurde und dies erst im Schneideraum bemerkt wurde. Also wurde diese Szene einfach rückwärts abgespielt. Was scheinbar keinem aufgefallen ist, im Hintergrund sieht man einen nicht zu übersehenden Wasserfall, der durch das Rückwärtsabspielen nun natürlich nach oben fällt. Muss ich noch mehr sagen? Der Rest ist nicht viel besser und halt einfach Standard. Eine Expedition wird von einem Monster dezimiert, bis es in einem finalen Kampf spektakulär in die Luft gejagt wird. Die Tierschützer werden aufschreien, dies Exemplar war sicherlich einzigartig!! Oder doch nicht? Es gibt ja noch drei Fortsetzungen! Ach du meine Güte!!
Fazit: Selbst Peta würde diesen Schund in die Luft jagen!
Terminator – Die Erlösung
Christian Bale muss rasend gewesen sein, als er den Vertrag für drei neue Terminatorfilme unterschrieben hatte. Die erste Trilogie ist ein Meilenstein der Filmgeschichte. Wobei der dritte Teil schon eine ziemliche Tendenz nach unten hatte, aber da stimmte wenigstens die Handlung. In “Die Erlösung” gibt es keine. Und das was sich Handlung nennt ist übelst an den Haaren herbeigezogen. Warum will ich euch erläutern. Dieser Film ist ein gutes Beispiel für “war geplant, ist aber zufällig wirklich so eingetroffen”. Der Film wimmelt sozusagen von “Zufällen”, die sich im Nachinein, aber als geplant herausstellen. Und sowas ist per se unglaubwürdig. Zum Beispiel dieser Terminator-Mensch-Hybrid. Sein Auftrag war letztendlich, den Widerstand zu infiltrieren, aber er gelangt nicht auf eigene Faust dorthin, sondern nur zufällig, weil er zufällig einer Widerstandskämpferin über den Weg läuft und ihr hilft, da sie zufällig grad vergewaltigt werden soll. Zweitens, dieser nervige kleine Kyle Reese. Kyle Reese kennt man aus dem ersten Terminatorfilm, er wird aus der Zukunft geschickt, um Sarah Connor zu retten, dabei landen die beiden in der Kiste und es kommt John Connor zur Welt, der später, hier in diesem Film, den Widerstand anführt. Da Kyle Reese hier aber noch ein Kind ist, nervt der den ganzen Film über den Zuschauer. Niemand mag heroische Kinderhelden in Filmen! Doch am allerbesten ist die Operation am offenen Herzen in der Wüste. Wir leben in einer schmutzigen Zukunft, aber die ist immerhin noch so sauber, dass man ohne richtige chirurgische Geräte oder einem sterilen Operationssaal eine Herztransplantation unter offenem Himmel in der Wüste vornehmen kann!
Fazit: John Connor hätte lieber auf die Transplantation verzichten sollen!